Handwerksunternehmen, die sich sozial engagieren, fallen Nachwuchstalenten auf

Warum das gerade im Handwerk so gut funktioniert:

 

  • Das Handwerk kämpft massiv mit Nachwuchsmangel (2025/2026 sind weiterhin zigtausende Ausbildungsplätze unbesetzt, besonders in Klimaberufen wie SHK, Elektro, Zimmerer etc.).
  • Gleichzeitig wünschen sich viele Jugendliche einen Job, der nicht nur Geld bringt, sondern auch gesellschaftlich etwas bewirkt.
  • Soziales oder ökologisches Engagement kann ein kleiner Handwerksbetrieb authentisch und sichtbar machen, oft viel glaubwürdiger als große Konzerne.

Beispiele aus der Praxis und Studien:

 

  • Junge Menschen achten verstärkt auf eine Firmenphilosophie, die sozialen und ökologischen Ansprüchen gerecht wird (Klöpfer Holzhandel, diverse Umfragen 2024–2026).
  • CSR (Corporate Social Responsibility) wirkt sich positiv auf die Mitarbeiterbindung und die Arbeitgeberattraktivität aus, das gilt besonders für Jugendliche (Handwerkskammer Berlin u. a.).
  • Betriebe, die sich für Klimaschutz oder soziale Projekte einsetzen, haben einen klaren Vorteil bei der Talentegewinnung (nachhaltiges-handwerk.de).
  • Tipp aus vielen Branchenmedien: „Gerade für junge Leute ist es wichtig, dass ihr künftiger Arbeitgeber ein gutes Image hat und sich sozial engagiert“ (Deutsche Handwerks Zeitung).

Wie Handwerksfirmen das nutzen können:

 

  1. Authentisch leben → z. B. Azubis einen Tag pro Monat für ein soziales Projekt freistellen, regionale Sportvereine sponsern, Flüchtlingsintegration unterstützen, Bienenpatenschaften oder Upcycling-Aktionen.
  2. Sichtbar machen → Kurze Videos/TikToks/Instagram-Reels: „Unsere Azubis beim Kita-Umbau“, „Wir sanieren barrierefrei für den Sportverein“ etc. → genau dort, wo Jugendliche sind.
  3. Storytelling → Auf der Website / in Stellenanzeigen nicht nur „familienfreundlich“, sondern konkret: „2025 haben wir 14 Tage ehrenamtlich gearbeitet für …“.
  4. Kooperationen → Mit Schulen, Jugendzentren, Umweltgruppen oder SOS-Kinderdorf-ähnlichen Einrichtungen zusammenarbeiten.

Fazit:

 

In Zeiten von Fachkräftemangel und Wertewandel ist soziales Engagement kein Nice-to-have mehr. Es wird zu einem der wirksamsten Hebel, um guten Nachwuchs auf sich aufmerksam zu machen. Wer das ernsthaft und sichtbar macht, sticht aus der Masse der „Wir suchen Azubis“-Anzeigen heraus.

 

Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier: WWW.BAUHERREN-PORTAL.COM

 

Theo van der Burgt (Geschäftsführer BAUHERRENreport GmbH, 41 564 Kaarst)

 

Kontakt: 021 31-742 789-0 oder 0172-213 26 02 Mail: [email protected]

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