Modern eingestellten Handwerkern gelingt es eher, junge Talente für sich zu begeistern

Hier die wichtigsten Gründe und Elemente, die den Unterschied machen:

 

1. Moderne Arbeitsumgebung & Technik


Junge Leute wollen mit aktuellen Maschinen, E-Fahrzeugen, Drohnenvermessung, CAD/CAM-Software, digitaler Baustellendokumentation oder Apps für Zeiterfassung und Auftragsabwicklung arbeiten. Ein Betrieb, der noch mit 20 Jahre alten Excel-Listen und veralteten Geräten hantiert, wirkt schnell rückständig.

 

2. Digitale Präsenz & authentische Einblicke


Starke Social-Media-Kanäle (vor allem Instagram, TikTok, manchmal YouTube Shorts) mit echten Einblicken in den Alltag, lustigen Baustellen-Momenten, fertigen Projekten „vorher-nachher“ oder Azubi-Takeovers ziehen Bewerbungen an. Wer nur eine verstaubte Homepage von 2012 hat, wird kaum wahrgenommen.

 

3. Gutes Betriebsklima & Wertschätzung


Kein „runterputzen“, flache Hierarchien, echtes Mitreden (auch Azubis dürfen mitdenken), regelmäßiges Feedback und ein familiäres, aber respektvolles Miteinander sind entscheidend. Die Generation Z achtet stark darauf, ob man sich „wohlfühlt“.

 

4. Flexible & faire Arbeitsbedingungen


Faire Bezahlung (deutlich über dem Mindestlohn), pünktliche Überstundenauszahlung oder Freizeitausgleich, 4-Tage-Woche-Modelle (wo machbar), Home-Office-Anteile bei Planungstätigkeiten, Mitsprache bei Einsatzplanung, all das wird immer wichtiger.

 

5. Klar erkennbare Perspektiven & Entwicklung


Schnelle Übernahmeverantwortung, Weiterbildung (z. B. Meister, Techniker, Energieberater, BIM-Spezialist), Aufstiegsmöglichkeiten bis hin zur Selbstständigkeit oder Firmenübernahme, und das auch aktiv kommuniziert.

 

6. Sinnhaftigkeit & Coolness-Faktor


Nachhaltigkeit (z. B. Sanierung statt Neubau, Photovoltaik, Wärmepumpen), hochwertige Individualprojekte, sichtbare Ergebnisse und der Stolz „etwas Echtes mit den Händen geschaffen zu haben“ sprechen viele an.

 

Aktuelle Entwicklungen zeigen:

 

Im Handwerk steigen die Ausbildungsverträge leicht, während sie gesamt leicht rückläufig sind. Moderne Betriebe profitieren davon überproportional.

 

Fazit:


Wer als Handwerksbetrieb heute junges Personal gewinnen will, muss nicht „hip“ oder „Start-up-mäßig“ werden, aber er muss sichtbar modern, wertschätzend, digital präsent und zukunftsorientiert wirken. Die, die das umsetzen, haben oft mehr Bewerbungen, als sie ausbilden können, während klassisch aufgestellte Betriebe weiterhin händeringend suchen.

 

Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier: WWW.BAUHERREN-PORTAL.COM

 

Theo van der Burgt (Geschäftsführer BAUHERRENreport GmbH, 41 564 Kaarst)

 

Kontakt: 021 31-742 789-0 oder 0172-213 26 02 Mail: [email protected]

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