So überstehen Handwerker turbulente Zeiten mit schwächerem Adresseingang

Es folgt ein Fahrplan, wie Sie turbulente Zeiten überstehen, um sie als Sprungbrett zu nutzen:

 

1. Liquidität sichern: Cash ist König

 

In Krisenzeiten ist der Cashflow wichtiger als die bloße Umsatzrendite.

 

  • Forderungsmanagement: Stellen Sie Rechnungen sofort nach Abschluss der Arbeiten. Nutzen Sie konsequentes Mahnwesen oder prüfen Sie Factoring, um sofort an Ihr Geld zu kommen.
  • Abschlagszahlungen: Vereinbaren Sie bei größeren Projekten feste Meilensteine für Teilzahlungen. Das deckt Ihre Material- und Lohnkosten laufend ab.
  • Kosten-Check: Prüfen Sie Abos, Leasingverträge und Lagerbestände. „Totes Kapital“ im Lager sollte jetzt abgebaut werden.

2. Bestandskunden aktivieren: Der „Schatz“ in der Kartei

 

Neukundenakquise ist teuer und mühsam. Ihre Bestandskunden kennen und vertrauen Ihnen bereits.

 

  • Wartungs-Offensive: Kontaktieren Sie Kunden aktiv für Heizungswartungen, Dachchecks oder Dichtungsprüfungen. Solche Service-Aufträge bringen zwar oft weniger Umsatz pro Einsatz, sichern aber die Grundauslastung.
  • Follow-up-Anrufe: Fragen Sie bei Projekten nach, die Sie vor einem Jahr abgeschlossen haben. „Ist noch alles in Ordnung? Brauchen Sie Unterstützung bei etwas anderem?“
  • Kleine Aufmerksamkeiten: Ein saisonales Angebot oder ein Gutschein für den nächsten Service hält Sie im Gedächtnis.

3. Sichtbarkeit erhöhen: Raus aus der Deckung

 

Wer unsichtbar ist, wird nicht beauftragt. Wenn die Empfehlungen nachlassen, müssen Sie dorthin, wo die Kunden suchen.

 

  • Google My Business: Pflegen Sie Ihr Profil! Aktuelle Fotos von Projekten und positive Bewertungen sind heute die wichtigste digitale Visitenkarte.
  • Spezialisierung zeigen: Haben Sie eine Nische (z. B. barrierefreies Bad, energetische Sanierung)? Kommunizieren Sie diese gezielt auf Ihrer Website.
  • Kooperationen: Suchen Sie den Schulterschluss mit Partnerbetrieben (z. B. Fliesenleger arbeitet mit Elektriker). Bieten Sie dem Kunden „Lösungen aus einer Hand“.

4. Effizienz steigern: Prozesse digitalisieren

 

Nutzen Sie die gewonnene Zeit im Büro, um Sand aus dem Getriebe zu nehmen.

 

  • Digitale Zeiterfassung & Dokumentation: Reduzieren Sie die Zettelwirtschaft. Das spart Zeit auf der Baustelle und sorgt für schnellere Abrechnungen.
  • Weiterbildung: Investieren Sie in das Know-how Ihres Teams. Ein Monteur, der zusätzliche Qualifikationen (z. B. Smart Home oder neue Wärmepumpen-Technik) erwirbt, ist in der nächsten Aufschwungphase Gold wert.

Fazit:

 

Sehen Sie die „Lücke“ im Kalender nicht als Stillstand, sondern als Instandsetzungsphase für Ihr Unternehmen. Ein Betrieb, der in der Krise seine Prozesse optimiert, überholt die Konkurrenz im nächsten Boom mit Leichtigkeit.

 

Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier: WWW.BAUHERREN-PORTAL.COM

 

Theo van der Burgt (Geschäftsführer BAUHERRENreport GmbH, 41 564 Kaarst)

 

Kontakt: 021 31-742 789-0 oder 0172-213 26 02 Mail: [email protected]

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