Zu geringe Zahl an Auszubildenden verschärft den Nachwuchsmangel bei Handwerkern

Die Ursachen des Nachwuchsmangels

 

  • Akademisierungswahn: Über Jahrzehnte wurde suggeriert, dass nur ein Studium zu Erfolg und Wohlstand führt. Das hat das Image der dualen Ausbildung (völlig zu Unrecht) geschwächt.
  • Demografischer Wandel: Die geburtenstarken Jahrgänge gehen in Rente, und es rücken schlichtweg weniger junge Menschen nach.
  • Fehlvorstellungen: Viele Jugendliche assoziieren Handwerk nur mit körperlicher Erschöpfung und Dreck, dabei ist die Branche durch Digitalisierung, Smart Home und Klimatechnik hochmodern geworden.

Die Konsequenzen für die Gesellschaft:

 

Bereich

Auswirkung

Wirtschaft

Aufträge müssen abgelehnt werden, was das Wachstum bremst.

Energiewende

Ohne Handwerker keine Wärmepumpen, Solaranlagen oder energetische Sanierungen.

Preise

Knappes Angebot bei hoher Nachfrage führt unweigerlich zu steigenden Kosten für Endverbraucher.

 

Ansätze zur Lösung

 

Um das Ruder rumzureißen, braucht es mehr als nur bunte Werbekampagnen. Es geht um:

 

  1. Gleichwertigkeit der Abschlüsse: Ein Meister muss gesellschaftlich und finanziell denselben Stellenwert haben wie ein Bachelor/Master.
  1. Berufsorientierung an Gymnasien: Auch Abiturienten sollten das Handwerk als echte Karriereoption (mit Aussicht auf Selbstständigkeit) kennenlernen.
  1. Modernisierung der Ausbildung: Mehr Fokus auf Technik und Nachhaltigkeit.

Fazit:

 

Wir steuern auf eine Zeit zu, in der "wissen, wie man etwas baut oder repariert" eine der wertvollsten Währungen auf dem Arbeitsmarkt sein wird.

 

Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier: WWW.BAUHERREN-PORTAL.COM

 

Theo van der Burgt (Geschäftsführer BAUHERRENreport GmbH, 41 564 Kaarst)

 

Kontakt: 021 31-742 789-0 oder 0172-213 26 02 Mail: [email protected]

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