Der Fachkräftemarkt für Handwerksbetriebe ist nahezu leergefegt

Die wichtigsten Ursachen:

 

Demografischer Effekt:


Viele qualifizierte Handwerker gehen in Rente, während zu wenige junge Fachkräfte nachrücken. Die Altersstruktur ist stark verzerrt.

 

Akademisierungstrend:


Über Jahre wurde das Studium gesellschaftlich und politisch höher bewertet als die duale Ausbildung. Das hat das Handwerk systematisch Nachwuchs gekostet.

 

Konjunkturelle Sonderfaktoren:


Bau-, Energie- und Sanierungsboom (z. B. Wärmepumpen, Photovoltaik, Dämmung) erhöhen den Bedarf zusätzlich.

 

Regionale Immobilität:


Fachkräfte sind kaum wechselbereit, weil Wohnraum teuer ist und viele Betriebe ländlich liegen. Der Markt ist daher lokal noch enger als national.

 

Abwanderung in Industrie und Service


Bessere Arbeitszeiten, weniger körperliche Belastung und teils höhere Löhne ziehen Fachkräfte aus dem Handwerk ab.

 

Folgen für Handwerksbetriebe:

 

  • Lange Vakanzzeiten (Stellen bleiben monatelang unbesetzt)
  • Steigende Löhne bei sinkender Marge
  • Auftragsablehnung trotz hoher Nachfrage
  • Wettbewerb nicht mehr um Kunden, sondern um Mitarbeiter

Strategische Implikationen:

 

Für Betriebe heißt das: Personalgewinnung ist kein HR-Thema mehr, sondern Geschäftsstrategie. Erfolgreiche Ansätze sind z. B.:

 

  • systematische Ausbildungsbindung
  • Rekrutierung aus dem Ausland
  • Produktivitätssteigerung durch Vorfertigung/Digitalisierung
  • Arbeitgeberattraktivität (Arbeitszeiten, Führung, Ausstattung)

Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier: WWW.BAUHERREN-PORTAL.COM

 

Theo van der Burgt (Geschäftsführer BAUHERRENreport GmbH, 41 564 Kaarst)

 

Kontakt: 021 31-742 789-0 oder 0172-213 26 02 Mail: [email protected]

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