Aktuelle Lage (Stand Anfang 2026):
- Viele Handwerksbetriebe erwarten keine große Verbesserung für 2026 (HWK-Umfragen München/Oberbayern, Hessen etc.)
- Ca. 23–31 % der Betriebe geben an, dass Personalmangel ihre Entwicklung massiv bremst
- Immer noch ~20.000 unbesetzte Ausbildungsplätze pro Jahr im Durchschnitt
- Gleichzeitig steigt der Bedarf durch Energiewende, Sanierungswelle und Wohnungsbau
Wer weiterhin nur die alten Kanäle nutzt, verliert im Wettbewerb um die wenigen verfügbaren Köpfe. Das sind die neuen / wirksamen Wege (2025–2026):
1. Social Media & Video-Content aktiv und authentisch nutzen
TikTok, Instagram Reels, YouTube Shorts, nicht als Alibi-Post, sondern konsequent. Zeigen Sie echten Alltag, Azubis die erzählen dürfen, lustige Pannen, fertige Projekte vor/nach,
Baustellen-Drohnenaufnahmen. Viele Betriebe, die das seit 2–3 Jahren ernsthaft machen, berichten von massiv mehr Initiativbewerbungen.
2. Skills-based Hiring statt „Gesellenbrief zwingend erforderlich“
Immer mehr Betriebe stellen nach tatsächlichen Fähigkeiten ein, auch Quereinsteiger, Selbstlerner, Leute aus anderen Branchen. Besonders bei Digitalisierungsthemen (Smart Home, PV,
Ladeinfrastruktur, 3D-Druck im Handwerk) zählt, was jemand wirklich kann.
3. Gezielte internationale Fachkräfte-Rekrutierung
· Vermittlungsprojekte aus Simbabwe, Indonesien, China, Kolumbien, Usbekistan (teilweise schon B1/B2 Deutsch)
· Drei-Säulen-Modell des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes (seit 2024/25 schrittweise erweitert) nutzen
· Kooperation mit Handwerkskammern und spezialisierten Agenturen
4. Employer Branding mit echtem Mehrwert
· Flexible Arbeitszeitmodelle (Platz 1 in aktuellen Umfragen 2026!)
· Finanzielle Anreize + Zusatzleistungen (Geburtstag frei, Ehrenamtstage bezahlt, Leistungsprämien)
· Ältere Mitarbeiter länger halten (Weiterbildung 55+, Teilzeit-Modelle ab 60)
· Echte Mitbestimmung & moderne Führung (weg von „Command & Control“)
5. KI & digitale Tools im Recruiting
· KI-gestützte Matching-Tools
· Chatbots für erste Bewerberfragen
· Automatisierte Vorauswahl
· Targeted Ads auf Meta, LinkedIn, TikTok mit sehr genauer Zielgruppenaussteuerung
6. Schnupper- & Speed-Dating-Formate
Viele erfolgreiche Betriebe laden regelmäßig zu „Mach-mit-Tagen“, Baustellen-Dinner, Azubi-Speed-Dating oder Pop-up-Workshops ein – niedrigschwellig und ohne Bewerbungsdruck.
Fazit:
Wer im Handwerk Fachkräfte gewinnen will, muss sichtbar, authentisch, schnell und modern sein, und zwar gleichzeitig auf mehreren Kanälen. Die Zeiten, in denen man einfach eine Anzeige schaltet
und die Bewerber von allein kommen, sind endgültig vorbei.
Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier: WWW.BAUHERREN-PORTAL.COM
Theo van der Burgt (Geschäftsführer BAUHERRENreport GmbH, 41 564 Kaarst)
Kontakt: 021 31-742 789-0 oder 0172-213 26 02 Mail: [email protected]

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