Handwerker sollten grundlegende handwerkliche Tugenden schon beherrschen

1. Präzision und Sorgfalt (Das „Passt schon“ gibt es nicht)

 

Ein Millimeter ist im Handwerk eben kein dehnbarer Begriff. Die Tugend, lieber zweimal zu messen und einmal zu schneiden, spart nicht nur Material, sondern auch Nerven. Wer pfuscht, baut zweimal, und das ist weder wirtschaftlich noch professionell.

 

2. Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit

 

Es klingt banal, ist aber oft das größte Problem. Ein Handwerker, der sagt, er kommt um acht, und dann auch wirklich um acht vor der Tür steht (oder zumindest kurz Bescheid gibt, wenn es später wird), ist heute fast schon Gold wert. Das schafft Vertrauen, noch bevor der erste Hammerschlag gefallen ist.

 

3. Sauberkeit und Ordnung

 

Man erkennt die Qualität der Arbeit oft schon am Zustand der Baustelle. Wer seinen Arbeitsplatz ordentlich hinterlässt, zeigt Respekt vor dem Eigentum des Kunden und vor seiner eigenen Arbeit.

 

Fazit:

 

Es gibt derzeit einen enormen Zeitdruck in der Branche, aber das darf keine Ausrede für den Verlust dieser Grundwerte sein. Qualität ist am Ende die beste Werbung.

 

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Theo van der Burgt (Geschäftsführer BAUHERRENreport GmbH, 41 564 Kaarst)

 

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