Hier ist ein kleiner Realitätscheck dazu:
Die Anatomie der Handwerker-Bewertung
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Typ |
Merkmal |
Wahrheitsgehalt |
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Der Lobgesang |
„Pünktlich, sauber, günstig!“ (Oft 5 Sterne ohne Text). |
Niedrig. Könnten Freunde, Verwandte oder gekaufte Rezensionen sein. |
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Der Wutausbruch |
Lange Texte, Ausrufezeichen, Fokus auf menschliche Differenzen statt Technik. |
Subjektiv. Oft emotional aufgeladen, weil die Heizung im Winter 2 Tage ausfiel. |
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Der Fach-Check |
Detaillierte Beschreibung der Arbeit, Erwähnung von Material oder Normen. |
Hoch. Hier erkennt man meist, ob wirklich ein Kunde am Werk war. |
Warum die „Wahrheit“ oft auf der Strecke bleibt
- Emotionale Ausnahmesituationen: Handwerker ruft man meistens, wenn etwas kaputt ist (Stress!). Klappt dann nicht alles sofort perfekt, kippt die Stimmung in der Bewertung schnell.
- Gefälligkeiten: Viele kleine Betriebe bitten Stammkunden aktiv um eine „nette Bewertung“ beim Bierchen nach Feierabend. Das ist zwar authentisch, aber selten objektiv.
- Agenturen & Bots: Leider gibt es auch im Handwerk mittlerweile Firmen, die schlechte Bewertungen „wegoptimieren“ oder positive Profile künstlich aufpumpen.
Unser Tipp für den Durchblick:
Schau nicht auf die 5-Sterne-Hymnen und ignoriere die 1-Sterne-Rants (wo nur geschimpft wird). Die 3- und 4-Sterne-Bewertungen sind meist die ehrlichsten: Dort werden oft spezifische Stärken (Fachwissen) und Schwächen (Erreichbarkeit) sachlich benannt.
Fazit:
Mundpropaganda im echten Leben (Nachbarn, Freunde) schlägt die Online-Bewertung im Handwerk noch immer um Längen.
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Theo van der Burgt (Geschäftsführer BAUHERRENreport GmbH, 41 564 Kaarst)
Kontakt: 021 31-742 789-0 oder 0172-213 26 02 Mail: [email protected]

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