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Preise für Handwerksleistungen werden mangels Fachkräften steigen

Hier die aktuelle Lage auf der Basis von Branchenprognosen:

 

  • Seit der Corona-Zeit (besonders 2021–2023) haben sich Handwerker- und Baupreise deutlich stärker erhöht als die allgemeine Inflation. 2022 gab es teilweise zweistellige Steigerungen (bis ~16 % bei Baupreisen).
  • 2024/2025 hat sich die Dynamik etwas abgeschwächt, liegt aber immer noch über der normalen Teuerungsrate:
  • Baupreise für Wohngebäude: +3,1 % bis +3,2 % im Jahresvergleich (Destatis, Nov. 2025).
  • Stundensätze im Handwerk: Gesellenstunden liegen vielerorts bei 65–70 € netto, Meisterstunden bei 75–85 € (Prognosen für 2026).
  • Viele Gewerke (Heizung, Elektro, Dachdecker, Maler etc.) sind betroffen.

Darum steigen die Preise weiter:

 

  1. Fachkräftemangel (strukturell & dramatisch)
  • DIHK-Fachkräftereport 2025/2026: Über 36 % der Unternehmen haben Besetzungsschwierigkeiten, 83 % erwarten negative Folgen in den kommenden Jahren.
  • Besonders im Handwerk (Bau, SHK, Elektro, Kfz etc.) fehlen massiv qualifizierte Leute + Auszubildende. → Betriebe müssen höhere Löhne zahlen → diese Kosten werden fast vollständig an Kunden weitergegeben. → Gleichzeitig weniger Kapazitäten → längere Wartezeiten → höhere Preise durch Knappheit.
  1. Weitere Kostentreiber
  • Steigende Lohnnebenkosten & Mindestlohn (2026 bei 13,90 €).
  • Energie- und Materialkosten (teilweise wieder anziehend).
  • Hohe Betriebskosten (Versicherungen, Fahrzeuge, Verwaltung).
  1. Prognosen für 2026
  • Viele Quellen erwarten moderate weitere Steigerungen von 3–5 % (teilweise bis 5–10 % bei Stundensätzen).
  • Baupreise sollen 2026 um ca. 2,5–3,5 % steigen (je nach Institut).
  • Der extreme Preissprung wie 2021–2023 ist vorbei, aber ein Rückgang der Preise ist unrealistisch – im Gegenteil: der Fachkräftemangel verschärft sich demografisch weiter (Verrentung Babyboomer).

Ausnahmen & Gegenentwicklungen:

 

In manchen Regionen/Gewerken gibt es durch die schwache Baukonjunktur und weniger Aufträge (Wohnungsbau-Krise) etwas mehr Wettbewerbsdruck → einzelne Betriebe halten Preise stabil oder geben kleine Rabatte. Aber das ist die Ausnahme. Der Grundtrend zeigt weiter nach oben.

 

Fazit:

 

Handwerkerleistungen werden auch 2026 tendenziell teurer, vor allem wegen des anhaltenden und sich eher verschärfenden Fachkräftemangels. Wer größere Arbeiten plant (Bad, Heizungstausch, Dach, Elektrik), sollte möglichst bald Angebote einholen. Die Wartezeiten sind vielerorts schon jetzt lang und die Preise steigen weiter.

 

Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier: WWW.BAUHERREN-PORTAL.COM

 

Das BAUHERREN-PORTAL ist die Qualitätsplattform der BAUHERRENreport GmbH für das Baugewerbe und das Handwerk, beide vertreten durch Theo van der Burgt (Geschäftsführer)

 

 

Kontakt: 021 31-742 789-0 oder 0172-213 26 02 Mail: [email protected]

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