Hier sind ein paar Gründe, warum Höflichkeit und Handwerksehre untrennbar zusammengehören:
1. Vertrauen als Fundament
Ein Handwerker betritt oft den privaten Lebensraum des Kunden. Höflichkeit ist hier das Signal: „Ich respektiere Ihr Eigentum und Ihre Privatsphäre.“ Ohne dieses Vertrauen gibt es keine gute Arbeitsbasis.
2. Souveränität statt Arroganz
Ein echter Experte hat es nicht nötig, herablassend zu sein oder Fachchinesisch zu benutzen, um sich wichtig zu machen. Höflichkeit zeigt eine innere Ruhe und Fachkompetenz, man weiß, was man tut, und kann es dem Kunden freundlich erklären.
3. Das „Gesamtwerk“
Zur Qualität einer Dienstleistung gehört das Endergebnis genauso wie der Weg dorthin. Ein perfekt verlegter Boden wird durch unfreundliches Auftreten getrübt. Die Ehre des Handwerkers verlangt, dass der Kunde am Ende rundum zufrieden ist.
Fazit:
Handwerker stehen oft unter enormem Zeitdruck, kämpfen mit Materialmangel oder müssen sich mit schwierigen Baustellen (und manchmal auch schwierigen Kunden) herumschlagen. Aber genau da trennt sich die Spreu vom Weizen: „Handwerk hat goldenen Boden, aber nur, wenn man die Menschen darauf nicht vergisst.“
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