Mehr klassische Werbung hilft Handwerkern in der Neukundengewinnung nicht

Darum zieht klassische Werbung immer weniger:

 

1. Kundenverhalten hat sich massiv verändert:

 

Die allermeisten Privathaushalte (und auch viele Gewerbekunden) beginnen ihre Handwerker-Suche heute bei Google, Instagram, TikTok, Facebook oder Bewertungsportalen. Eine Meta-Studie (2023, aber Effekte verstärken sich weiter) zeigte bereits, dass lokal gezielte Online-Anzeigen bis zu 20 % mehr Anfragen erzeugen als klassische Printwerbung, bei deutlich geringeren Streuverlusten.

 

2. Streuverluste sind enorm

 

Eine Zeitungsanzeige erreicht viele Menschen, die entweder gar nicht bauen/renovieren wollen, bereits einen Stammpartner haben oder in einem anderen PLZ-Gebiet wohnen. Die Kosten pro echtem Lead explodieren.

 

3. Nur noch 17 % der Kunden kommen über klassische Kanäle

 

Der Rest läuft über Empfehlungen, Google-Suche, Social Media oder Bewertungen.

 

4. Viele Handwerksbetriebe reduzieren diese Budgets

 

Klassische Werbeetats werden heruntergefahren und stattdessen in Google Ads, Social-Media-Ads, Google-Unternehmensprofil-Optimierung, Bewertungsmanagement und systematische Empfehlungsprogramme gesteckt.

 

Was stattdessen wirklich funktioniert:

 

  1. Empfehlungen / Mund-zu-Mund + systematisches Empfehlungsmarketing. Bleibt mit Abstand die Nr. 1-Quelle für qualitativ hochwertige, sofort buchbare Aufträge.
  2. Google-Unternehmensprofil (ehemals Google My Business) + sehr gute Bewertungen
    Kostenlos oder sehr günstig → oft der erste Touchpoint.
  3. Lokale Google Ads (Search + Performance Max). Wer genau dann gefunden wird, wenn jemand „Dachdecker Mannheim“ oder „Badsanierung teuer“ sucht.
  4. Social Media (vor allem Instagram + Facebook) + gezielte Ads. Authentische Baustellen-Videos, Vorher-Nachher, Kundenstimmen, funktionieren regional gut.
  5. Gute, moderne, schnelle Website als zentrale Vertrauens- und Conversion-Maschine.
  6. Klassische Maßnahmen nur noch punktuell & ergänzend, z. B. sehr gezielte Autobeschriftung, hochwertige Flyer bei Messen, Schilder an Baustellen, Kooperationen mit Architekten/Immobilienmaklern.

Fazit:

 

Mehr Werbung im Sinne von mehr Zeitungsanzeigen hilft nicht mehr. Das Geld ist in den meisten Fällen besser digital und/oder in Empfehlungsmarketing investiert. Komplett streichen sollte man klassische Werbung auch nicht. Ein gezielter Mix (z. B. Weihnachts-Flyer in der Siedlung + Baustellenschilder + Autofolierung) kann ergänzend Sinn machen, vor allem bei lokalen und älteren Zielgruppen.

 

Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier: WWW.BAUHERREN-PORTAL.COM

 

Das BAUHERREN-PORTAL ist die Qualitätsplattform der BAUHERRENreport GmbH für das Baugewerbe und das Handwerk. Die dazugehörigen Webseiten werden vertreten durch Theo van der Burgt (Geschäftsführer).

 

 

Bei Interesse oder Rückfragen kontaktieren Sie uns gerne unter: 021 31-742 789-0 oder 0172-213 26 02 - Mail: [email protected]

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