Konkret bedeutet „durch die Kundenbrille schauen“:
1. Nicht die Tätigkeit, sondern das Ergebnis kommunizieren
· „Wir verlegen Fliesen nach DIN-Norm.“
· „Sie bekommen ein langlebiges Bad, das leicht zu reinigen ist und wertig aussieht.“
2. Kundenprobleme in den Mittelpunkt stellen - Fragen, die sich ein Kunde stellt:
- Wie lange dauert es?
- Was kostet es wirklich?
- Wie sauber wird gearbeitet?
- Was passiert, wenn etwas schiefgeht?
à Ein Betrieb sollte seine Leistung so formulieren, dass genau diese Fragen beantwortet werden.
3. Fachsprache reduzieren, Alltagssprache erhöhen - Kunden denken nicht in:
- „3-adrige NYM-Leitung“, sondern in:
- „sichere Stromversorgung für Ihre Küche“
4. Prozesse aus Kundensicht prüfen - Typische Schwachstellen:
- Erreichbarkeit
- Angebotsdauer
- Terminzuverlässigkeit
- Sauberkeit auf der Baustelle
à Aus Kundensicht ist nicht die handwerkliche Perfektion allein entscheidend, sondern das Gesamterlebnis.
5. Nutzenargumente statt Leistungslisten
Statt: Fenster einbauen“, besser: „Weniger Heizkosten, mehr Ruhe, besserer Einbruchschutz“
Fazit:
Der Kunde kauft nicht das Handwerk, sondern das Gefühl von Sicherheit, Ordnung, Werterhalt, Zeitersparnis und Vertrauen.
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Das BAUHERREN-PORTAL ist die Qualitätsplattform der BAUHERRENreport GmbH für das Baugewerbe und das Handwerk. Die dazugehörigen Webseiten werden vertreten durch Theo van der Burgt (Geschäftsführer).
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