Das reicht heute nicht mehr. Kunden vergleichen nicht nur Preise und handwerkliche Qualität, sondern vor allem das Gesamterlebnis:
- Wie schnell und verbindlich wird geantwortet?
- Wie sauber und respektvoll wird auf der Baustelle gearbeitet?
- Gibt es echte Transparenz bei Kosten, Terminen und möglichen Nachträgen?
- Wird aktiv zugehört und auf Wünsche oder Ängste eingegangen?
- Fühlt sich der Kunde nach Abschluss gut betreut (Nachsorge, Mängelmanagement)?
èWer Kundenerwartungen nicht nur kennt, sondern sie systematisch zur gelebten Praxis macht, schafft einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil, oft wichtiger als 5–10 % Preisunterschied.
Was bedeutet das konkret in der täglichen Praxis?
1. Service-Standards schriftlich fixieren und trainieren
Viele Top-Betriebe haben heute klare, interne „Spielregeln“, z. B.:
- Rückrufgarantie innerhalb von 2–4 Stunden
- Immer saubere Arbeitskleidung + Überzieher im Wohnbereich
- Fotos vom Fortschritt per WhatsApp
- Verabschiedung mit sauber gefegter Baustelle + kleiner Erklärung, was als Nächstes passiert
2. Kundenerwartungen aktiv abfragen, schon vor Auftragserteilung
Statt nur „Was soll gemacht werden?“ auch fragen: „Was ist Ihnen bei der Zusammenarbeit besonders wichtig?“, „Was hat Sie beim letzten Handwerker gestört?“
èDas zeigt Wertschätzung und verhindert spätere böse Überraschungen.
3. Mitarbeiter zu echten Markenbotschaftern machen
Nur motivierte, fair bezahlte und mitgestaltende Mitarbeiter leben Kundenorientierung wirklich. Wer den Monteur als reinen „Ausführenden“ behandelt, darf sich nicht wundern, wenn der Kunde genau
das spürt.
4. Prozesse auf Kundennutzen ausrichten statt auf Innenverwaltung
Beispiel: Statt „Wir schreiben erst die Rechnung, wenn alles abgeschlossen ist“ → „Wir schicken Ihnen schon während der Bauphase transparente Zwischennachweise, damit Sie immer den Überblick
haben.“
5. Kundenerwartungen dynamisch anpassen
Was vor 5 Jahren „übertrieben“ war (tägliche Kurz-Updates per Video), ist heute für viele Privatkunden ein Standard. Wer das ignoriert, verliert gegen die Profis, die das bereits leben.
Fazit:
Fachlich gut → Tischgesellen-Niveau, Fachlich top + Kundenerwartungen zur gelebten Praxis machen → Unternehmer-Niveau der Zukunft. Genau diese Betriebe bekommen die besten Empfehlungen, die
höchsten Preise durchgesetzt und die treuesten Stammkunden. In Zeiten von Fachkräftemangel und steigenden Materialkosten ist das oft der entscheidende Faktor, ob ein Betrieb nur überlebt oder
richtig gut verdient.
Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier: WWW.BAUHERREN-PORTAL.COM
Das BAUHERREN-PORTAL ist die Qualitätsplattform der BAUHERRENreport GmbH für das Baugewerbe und das Handwerk. Die dazugehörigen Webseiten werden vertreten durch Theo van der Burgt (Geschäftsführer).
Bei Interesse oder Rückfragen kontaktieren Sie uns gerne unter: 021 31-742 789-0 oder 0172-213 26 02 - Mail: [email protected]

Kommentar schreiben