Darum vertun so viele Handwerksfirmen diese Chancen:
Falsche Annahme der Vergangenheit
Früher reichte oft Mund-zu-Mund-Propaganda + ein Eintrag im Branchenbuch. Heute suchen 80–90 % der privaten und viele gewerblichen Kunden zuerst online (Google, Google Maps, Instagram, Facebook,
YouTube, Bewertungsportale). Wer dort unsichtbar ist → existiert für diese Kunden nicht.
Fachkräftemangel + Auftragsflaute-Phasen
Viele Betriebe spüren inzwischen sehr deutlich: Wenn der Auftragsvorlauf kürzer wird, hilft klassisches „Warten“ nicht mehr. Gleichzeitig wird gutes Marketing zum wichtigsten Werkzeug, um auch
als Arbeitgeber attraktiv zu bleiben.
Angst vor Kosten & „falschem“ Marketing
Viele denken: „Marketing = teure Agentur + 10.000 € pro Monat“. Dabei funktionieren die wirksamsten Maßnahmen oft mit überschaubarem Budget, wenn man weiß, was man wie tut.
Was genau verschenkt wird:
Planbare Neukunden über Google & Maps
→ Lokale SEO + Google-Unternehmensprofil + regelmäßige Fotos/Videos = oft 5–20 qualifizierte Anfragen/Monat zusätzlich.
Social Media als Schaufenster & Bewerber-Magnet
→ Vorher-Nachher-Bilder, Baustellen-Shorts/Reels, ehrliche Alltags-Videos → erreichen junge Kunden und Azubis. Viele Betriebe gewinnen heute mehr Bewerber über Instagram als über die Agentur für
Arbeit.
Höhere Margen durch bessere Kunden
→ Wer sichtbar ist und professionell auftritt, kann oft 10–25 % höhere Preise durchsetzen, weil man als „der gefragte Betrieb“ wahrgenommen wird.
Stabile Auslastung statt Achterbahn
→ Statt „Januar–März nichts los, ab Mai ausgebucht bis Weihnachten“ kann man mit gezieltem Marketing (z. B. saisonale Kampagnen) die Kurve deutlich glätten.
Realistische Investitionshöhe:
- Sehr guter Einstieg: 800–2.500 € / Monat (Google Ads + Meta Ads + einfache Content-Produktion + Agentur-/Freelancer-Betreuung)
- Viele erfolgreiche Handwerksbetriebe liegen aktuell bei 3–8 % vom Umsatz für Marketing, und holen das Vielfache wieder rein.
Fazit:
Handwerksfirmen, die zu wenig in Marketing investieren, verschenken wertvolle Chancen, und zwar nicht nur neue Aufträge, sondern langfristig ihre Wettbewerbsfähigkeit, ihre Preisfähigkeit und teilweise sogar ihre Nachfolgefähigkeit. Wer heute noch denkt „Das braucht man im Handwerk nicht“, der riskiert, in 3–5 Jahren von digital sichtbaren Mitbewerbern regelrecht überrollt zu werden.
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