Genauigkeit in der Kalkulation ist für Handwerksfirmen eine Selbstverständlichkeit

Viele Handwerksbetriebe (vor allem kleinere und mittlere) arbeiten immer noch mit Schätzungen, Bauchgefühl oder veralteten Stundensätzen, und zahlen dafür teuer. Wer seine echten Kosten (Personal, Material, Maschinen, Gemeinkosten, Unternehmerlohn, Risiken, Wagnis & Gewinn) nicht präzise kennt, landet fast zwangsläufig in einem dieser beiden Extreme:

 

  • Zu niedrige Preise → man arbeitet zwar viel, verdient aber nichts oder zahlt sogar drauf
  • Zu hohe Preise → man verliert Aufträge an die Konkurrenz

Aktuelle Beiträge zeigen immer wieder dieselben teuren Klassiker:

 

  • Keine exakte Zeiterfassung → Arbeitsaufwand wird systematisch unterschätzt
  • Fehlender oder viel zu niedriger kalkulatorischer Unternehmerlohn
  • Veraltete Zuschlagssätze, die die reale Kostensteigerung (Energie, Sozialabgaben, Material) nicht abbilden
  • Keine regelmäßige Nachkalkulation → man lernt nicht aus abgeschlossenen Aufträgen
  • „BWA-Kennzahlen werden nicht verstanden oder ignoriert“

Eine präzise Kalkulation ist kein Luxus, sondern die Grundlage für:

 

  • Wettbewerbsfähige, aber trotzdem gewinnbringende Preise
  • Solide Liquiditätsplanung
  • Verhandlungssicherheit gegenüber Kunden („Nein, billiger geht nicht, hier ist meine Kalkulation“)
  • Gesunde Betriebsentwicklung statt Dauer-Überlastung bei Dauer-Minus-Marge

Fazit:

 

Die meisten Experten sind sich einig: Wer heute noch „Pi mal Daumen“ kalkuliert, riskiert seine Existenz, besonders bei weiter steigenden Kosten und Fachkräftemangel.

 

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Das BAUHERREN-PORTAL ist die Qualitätsplattform der BAUHERRENreport GmbH für das Baugewerbe und das Handwerk. Die dazugehörigen Webseiten werden vertreten durch Theo van der Burgt (Geschäftsführer).

 

 

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