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Improvisation auf der Baustelle macht Nacharbeiten für Handwerksbetriebe erforderlich

Warum Improvisation teuer wird

 

Wenn Handwerker von den Ausführungsplänen abweichen, entstehen meist drei Hauptprobleme:

 

  • Schnittstellen-Chaos: Die Lösung von Gewerk A (z. B. Sanitär) verbaut Gewerk B (z. B. Trockenbau) den Platz.
  • Gewährleistungsrisiken: Werden Materialien zweckentfremdet oder Normen missachtet, haftet die Firma vollumfänglich für Folgeschäden.
  • Abnahmeverweigerung: Der Bauherr oder Architekt besteht auf der vertraglich vereinbarten Ausführung. Die Folge: Rückbau und Neuerstellung.

Die Kostenfalle im Überblick:

 

Faktor

Auswirkung

Material

Doppelte Kosten (Abreißen + neues Material).

Zeit

Bauverzögerung führt oft zu Konventionalstrafen.

Personal

Fachkräfte fehlen auf der nächsten Baustelle, während sie Fehler korrigieren.

 

Prävention: So vermeiden Sie das „Basteln“

 

Um die Fehlerquote zu senken, sollten Firmen und Bauleiter auf klare Prozesse setzen:

 

  1. Planungs-Check: Vor Baubeginn prüfen, ob die Pläne aktuell und widerspruchsfrei sind.
  1. Freigabepflicht: Jede Abweichung vom Plan muss vorher schriftlich (per E-Mail oder Bautagebuch) vom Architekten oder Bauleiter bestätigt werden.
  1. Baudokumentation: Fotos von kritischen Stellen machen, bevor diese „zugebaut“ werden (z. B. unter Estrich oder hinter Wänden).
  1. Kommunikation: Regelmäßige Fix-Termine vor Ort, um Unklarheiten sofort zu klären, statt eigenmächtig zu entscheiden.

Fazit:

 

Eine Bedenkenanmeldung ist das schärfste Schwert des Handwerkers. Wenn eine Planung nicht funktioniert, sollte die Firma schriftlich Bedenken anmelden, anstatt auf eigene Faust zu improvisieren. Das schützt vor den Kosten der Nachbesserung.

 

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Das BAUHERREN-PORTAL ist die einzige echte Qualitätsplattform für das Baugewerbe und das Handwerk. Die dazugehörigen Webseiten werden vertreten durch die BAUHERRENreport GmbH bzw. deren Geschäftsführer Theo van der Burgt.

 

 

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