Hier ist ein kurzer Schlachtplan, wie man das „System“ gegen das Chaos gewinnt:
1. Der Transporter als rollende Werkstatt
Ein ungeordnetes Auto ist eine mobile Zeitbombe für die Effizienz.
- Beschriftung: Alles hat einen festen Platz. Fehlt etwas, sieht man die Lücke sofort (Schattenwand-Prinzip).
- Modulare Boxen: Systemkoffer (wie L-BOXX oder Systainer), die fest arretiert sind, statt loser Eimer.
2. Das Lager: Supermarkt-Prinzip
Ein Handwerkslager sollte funktionieren wie ein gut sortierter Supermarkt.
- Mindestbestände: Kärtchen am Regal, die man einfach in eine Box wirft, wenn der Bestand knapp wird (Kanban-System).
- Zoneneinteilung: Schnelldreher (Schrauben, Dübel, Silikon) nach vorne; Spezialwerkzeug nach hinten.
3. Digitale Ordnung
Was nützt der aufgeräumte Bus, wenn die Zettelwirtschaft im Büro regiert?
- Digitale Projektmappe: Alle Fotos, Maße und Kundenabsprachen an einem Ort, auf den jeder Monteur per Tablet zugreifen kann.
- Materialerfassung: Barcodes oder Apps nutzen, statt abends mühsam aus dem Gedächtnis aufzuschreiben, was verbraucht wurde.
Fazit:
Wenn ein neuer Lehrling am ersten Tag länger als 60 Sekunden braucht, um eine Standard-Schraube oder ein gängiges Werkzeug im Wagen zu finden, ist das System noch nicht gut genug.
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