Handwerksbetriebe sollten ihren Fachkräften Fortbildungen anbieten, um sie zu binden

Warum Fortbildung die beste Mitarbeiterbindung ist

 

  • Wertschätzung statt nur Gehalt: Eine teure Schulung signalisiert: „Ich plane langfristig mit dir und investiere in dein Potenzial.“ Das schafft eine tiefere Bindung als eine Einmalzahlung.
  • Zukunftsfähigkeit: Ob Smart Home, Wärmepumpen oder neue DIN-Normen – das Handwerk wird digitaler und komplexer. Qualifizierte Mitarbeiter arbeiten effizienter und machen weniger Fehler.
  • Karrierepfade im Betrieb: Wenn der Geselle weiß, dass er vom Chef zum Servicetechniker oder Meister unterstützt wird, sieht er eine Zukunft im eigenen Haus und muss sich nicht extern umsehen.
  • Attraktivität als Arbeitgeber: Ein Betrieb, der aktiv mit Weiterbildung wirbt, zieht motivierte Bewerber an, die "Bock auf Entwicklung" haben.

Beliebte Formate für das Handwerk

 

Bereich

Beispiele

Nutzen für den Betrieb

Technik

Produktschulungen (z.B. neue Kesselsysteme), Smart Home

Höhere Kompetenz beim Kunden.

Digitalisierung

CAD-Software, digitale Zeiterfassung, Tablet-Nutzung

Schlankere Prozesse, weniger Papierkram.

Soft Skills

Kommunikationstraining, Baustellenleitung

Besserer Umgang mit Kunden, weniger Konflikte im Team.

Recht/Sicherheit

Arbeitsschutz, neue VDE-Vorschriften

Rechtliche Absicherung des Inhabers.

 

Ein kleiner Reality-Check

 

Natürlich haben viele Inhaber Angst: „Was, wenn ich sie teuer fortbilde und sie dann gehen?“

Die Antwort darauf lautet meist: „Was, wenn du sie nicht fortbildest und sie bleiben?“ Um das Risiko zu minimieren, nutzen viele Betriebe Rückzahlungsvereinbarungen. Wenn eine Fortbildung sehr teuer ist (z. B. der Meister), kann vertraglich geregelt werden, dass der Mitarbeiter einen Teil der Kosten zurückzahlt, falls er innerhalb eines bestimmten Zeitraums (z. B. 2 Jahre) kündigt. Das ist fair und schützt die Investition.

 

Fazit:

 

Viele Fortbildungen werden staatlich gefördert (z. B. über das Aufstiegs-BAföG oder regionale Bildungsschecks). Oft übernimmt der Staat bis zu 50 % oder mehr der Kosten.

 

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Das BAUHERREN-PORTAL ist die einzige echte Qualitätsplattform für das Baugewerbe und das Handwerk. Die dazugehörigen Webseiten werden vertreten durch die BAUHERRENreport GmbH bzw. deren Geschäftsführer Theo van der Burgt.

 

 

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