Qualifizierungsmaßnahmen helfen Handwerkern dabei, Nachwuchskräfte zu finden

1. Qualifizierung schafft den wichtigsten Fachkräfte-Nachwuchs

 

Im Handwerk ist die duale Ausbildung der wichtigste Weg zur Fachkräftesicherung. Betriebe bilden ihre zukünftigen Fachkräfte selbst aus und binden sie früh an das Unternehmen.

 

  • Viele Betriebe rekrutieren ihre späteren Gesellen direkt aus der eigenen Ausbildung.
  • Dadurch entsteht eine langfristige Mitarbeiterbindung.

2. Fachkräftemangel zwingt Betriebe zu Qualifizierung

 

Im Handwerk gibt es seit Jahren einen massiven Fachkräftemangel. Beispielsweise blieben in Deutschland 2022 rund 236.000 Stellen im Handwerk ausgeschrieben, von denen etwa 129.000 nicht besetzt werden konnten, weil passende Fachkräfte fehlten. Deshalb investieren Unternehmen verstärkt in:

 

  • Ausbildung von Jugendlichen
  • Weiterbildung von Mitarbeitern
  • Umschulung von Quereinsteigern

3. Qualifizierung erhöht die Attraktivität des Betriebs

 

Betriebe, die Qualifizierungsangebote bieten, wirken attraktiver für Bewerber. Dazu gehören etwa:

 

  • gute Ausbildungsprogramme
  • Weiterbildungsmöglichkeiten (z. B. Meister, Techniker)
  • berufliche Entwicklung im Betrieb

Das signalisiert jungen Menschen Karrierechancen im Handwerk.

 

4. Anpassung an neue Anforderungen

 

Technologische Entwicklungen (z. B. Digitalisierung, neue Materialien oder Energietechnik) erfordern ständig neue Kompetenzen. Qualifizierungsmaßnahmen helfen Betrieben, ihre Mitarbeiter auf dem aktuellen Stand zu halten und dadurch langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.

 

Fazit:

Qualifizierungsmaßnahmen sind für Handwerksfirmen ein zentrales Instrument, um Nachwuchskräfte zu gewinnen und den Fachkräftemangel zu bekämpfen. Durch Ausbildung, Weiterbildung und Umschulung sichern sie ihren eigenen Fachkräftebedarf.

 

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