Hier einige konkrete Beispiele, wie Handwerksunternehmen durch Rücksichtnahme nachhaltig Vertrauen aufbauen:
Sauberkeit und Schutz im Haus:
Schuhe ausziehen (oder konsequent Überzieher nutzen), Laufwege abkleben, Baustelle täglich sauber hinterlassen, Werkzeug ordentlich lagern. All das signalisiert: „Wir behandeln Ihr Zuhause so,
als wäre es unser eigenes.“
Rücksicht auf den Alltag der Bewohner:
Termine pünktlich einhalten (oder sofort absagen, wenn’s nicht geht), Rücksicht auf Ruhezeiten nehmen (z. B. keine lauten Arbeiten um 7 Uhr morgens bei Familien mit Kleinkindern), flexibel auf
besondere Wünsche eingehen („Können Sie den Staubsaugeranschluss erst am Ende machen?“).
Kommunikation & Transparenz:
Den Kunden vorab erklären, was passiert, wie lange es dauert, was ggf. unangenehm werden könnte, und dann auch wirklich so handeln. Kleine Zwischen-Updates („Heute schaffen wir die Fliesen bis 15
Uhr“) geben enorm viel Sicherheit.
Kleinigkeiten mit großer Wirkung:
Nach getaner Arbeit die Wohnung wieder „bewohnbar“ hinterlassen (Möbel zurückstellen, Müll mitnehmen), freundlich grüßen, Blickkontakt halten, sich für Störungen entschuldigen, auch wenn sie
unvermeidbar waren. In Branchen wie Sanitär, Elektro, Maler, Bodenleger oder Tischler, wo man oft tagelang oder wochenlang im privaten Lebensraum der Kunden arbeitet, entscheidet genau dieses
Verhalten darüber, ob der Kunde denkt: „Die waren super – die empfehle ich jedem weiter!“
Fazit:
Qualität + Fachkompetenz = Voraussetzung, Rücksichtnahme + spürbare Wertschätzung = echter, differenzierter → Mehr Empfehlungen, weniger Preiskämpfe, loyalere Kunden.
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