Ohne Digitalisierung verlieren Handwerker den Kampf um Kunden und Nachwuchs

Hier die wichtigsten Fakten dazu:

 

1. Kunden: Wer nicht online sichtbar & buchbar ist, wird schlicht übersehen

 

  • Viele private und gewerbliche Kunden suchen Handwerker heute primär über Google, Instagram, TikTok, Bewertungsportale oder digitale Plattformen.
  • Wer nur Telefon + Fax anbietet (immer noch ~25 % der Betriebe nutzen Fax regelmäßig), landet in den Suchergebnissen hinten oder gar nicht.
  • Online-Terminbuchung, WhatsApp-Kommunikation, digitale Kostenvoranschläge per PDF mit Fotos/Videos, Kundenportale. Das wird von jüngeren und mittelalten Kunden bereits als Standard erwartet.
  • Betriebe, die hier nicht mitspielen, verlieren Aufträge an digital affiner Konkurrenz, oft auch an größere Plattform-Anbieter oder Ketten.

2. Nachwuchs: Ohne Digitalisierung wirkt das Handwerk antiquiert

 

  • 83 % der Handwerksbetriebe klagen über Mangel an Auszubildenden (Bitkom 2025).
  • Junge Menschen (Gen Z / junge Alpha) entscheiden sich sehr stark nach Arbeitskultur, Image und moderner Ausstattung.
  • 80 % der ausbildenden Betriebe nutzen bereits digitale Kanäle (Instagram, TikTok, YouTube Shorts, eigene Website mit Azubi-Bereich), um Nachwuchs anzusprechen, und das mit Erfolg.
  • 54 % profitieren aktiv vom Digital-Know-how ihrer Azubis → die Jungen bringen oft mehr digitale Kompetenz mit als der Chef.
  • Wer immer noch mit Zettelwirtschaft, Papierakten und „das haben wir immer so gemacht“ wirbt, wirkt für 16–22-Jährige wie aus der Zeit gefallen → Bewerbungen gehen woanders hin (Industrie, IT-nahere Berufe, duales Studium).

Die harten Zahlen aus 2025/2026:

 

  • 62 % der Handwerksbetriebe sehen dringenden Handlungsbedarf bei der Digitalisierung.
  • 76 % sagen: Mitarbeitende brauchen mehr Digitalkompetenz.
  • 75 % kämpfen gleichzeitig mit Fachkräftemangel.
  • Fast 90 % sehen Digitalisierung aber als Chance, vor allem zur Entlastung und Attraktivitätssteigerung.

Digitalisierung ist kein „nice-to-have“ mehr, sondern ein Muss, um

 

  • Kunden zu erreichen,
  • Prozesse effizienter zu machen (und so mit weniger Personal mehr zu leisten),
  • für junge Menschen attraktiv zu bleiben.

Fazit:

 

Viele erfolgreiche Handwerksbetriebe sind genau die, die diesen Wandel früh angegangen sind. Dazu gehören: eine moderne Website, Social-Media-Präsenz, Handwerker-Apps für Baustellendokumentationen, digitale Zeitpläne und Zeiterfassung, automatisierte Angebotstexte, KI-unterstützte Disposition usw.

 

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Das BAUHERREN-PORTAL ist die einzige echte Qualitätsplattform für das Baugewerbe und das Handwerk. Die dazugehörigen Webseiten werden vertreten durch die BAUHERRENreport GmbH bzw. deren Geschäftsführer Theo van der Burgt.

 

 

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