Reduzierung der Lagerkosten:
Handwerksbetriebe müssen weniger Rohstoffe, Halb- oder Fertigprodukte auf Vorrat halten, wodurch Miet- oder Lagerplatzkosten sowie Kapitalbindungskosten sinken.
Minimierung von Überbeständen und Verschwendung:
Durch bedarfsorientierte Lieferungen wird das Risiko verringert, dass Materialien ungenutzt verfallen, beschädigt werden oder veralten.
Verbesserte Liquidität:
Das Unternehmen investiert weniger Kapital in Lagerbestände und kann das frei gewordene Geld für andere betriebliche Zwecke einsetzen.
Flexibilität bei der Materialwahl:
Anpassungen an Kundenwünsche oder kurzfristige Änderungen im Produktionsablauf sind leichter umsetzbar, da Materialien bedarfsgerecht geliefert werden.
Fazit:
Allerdings gibt es auch Risiken: Lieferverzögerungen oder Lieferschwankungen können die Produktion blockieren, insbesondere wenn die Lieferanten nicht zuverlässig sind. Daher muss ein Handwerksunternehmen, das JIT einführt, sehr gut mit seinen Lieferanten abgestimmt sein und eventuell kleine Sicherheitsbestände einplanen.
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