Hier ist ein Leitfaden, wie Handwerksbetriebe ihre Preise so kommunizieren können, dass sie nicht wie Wucher wirken, sondern wie eine faire Kalkulation:
- Arbeitszeit: der eigentliche Stundensatz des Handwerkers oder der Fachkraft.
- Materialkosten: Verbrauchsmaterialien oder Werkstoffe, die direkt für den Auftrag verwendet werden.
- Anfahrtskosten: Fahrtzeit, Kilometerpauschale oder andere Reisekosten.
- Werkzeugnutzung / Maschinenkosten: Abnutzung oder Mietkosten spezieller Geräte.
- Sozialabgaben & Versicherungen: Lohnnebenkosten, die im Stundenlohn bereits kalkuliert sind.
- Gemeinkosten: Verwaltung, Büro, Lager, Energie, etc., die auf Stundenbasis umgelegt werden.
- Gewinnaufschlag: der kalkulierte Gewinn, der das Unternehmen wirtschaftlich trägt.
Wenn ein Betrieb den Stundensatz transparent kommuniziert, hat das mehrere Vorteile:
- Kunden verstehen, wofür sie zahlen und fühlen sich fair behandelt.
- Missverständnisse und Preisvergleiche nur auf Basis von Zahlen werden vermieden.
- Es positioniert den Betrieb als seriös und vertrauenswürdig, was die Wahrscheinlichkeit von Folgeaufträgen erhöht.
Fazit:
Oft ist es sinnvoll, diese Kalkulation schriftlich oder auf der Website darzustellen, z. B. in einer Tabelle oder einem Beispielrechner, damit Kunden die Zusammensetzung nachvollziehen können.
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