Darum ist eine exakte Kostenkalkulation lebensnotwendig für Handwerksbetriebe

Überleben im harten Preiskampf

 

Handwerksbetriebe stehen in einem extremen regionalen Wettbewerb. Wer seine echten Kosten inkl. aller Gemeinkosten, Sozialabgaben, Abschreibungen, Versicherungen, Fahrzeugkosten, Werkzeug, Kleinteile, Büro, Werbung etc. nicht exakt kennt, gibt entweder systematisch zu niedrige Preise ab → langfristiger Verlust oder zu hohe Preise → Aufträge weg. Beides gefährdet die Existenz.

 

Gefahr der Scheinrentabilität


Viele Handwerker verdienen auf einzelnen Baustellen oder Leistungen gar keinen oder sogar negativen Gewinn, merken es aber nicht, weil sie irgendwie im Plus sind. Erst die exakte Nachkalkulation zeigt dann: die Badsanierung hat mehr gekostet, als sie an Erlös gebracht hat.

 

Explodierende Kosten


Materialpreise, Energie, Löhne und Fuhrparkkosten sind seit 2022 massiv gestiegen und schwanken stark. Wer mit alten Stundensätzen oder Faustformeln kalkuliert, liegt heute oft 20–40 % daneben. Ohne monatliche/jährliche Anpassung der Kalkulation fährt man schleichend in die Verlustzone.

 

Keine verlässliche Unternehmenssteuerung möglich. Exakte Kalkulationen zeigen:

 

·       Welche Leistungen Geld bringen und welche Verlustbringer sind

·       Welcher Mindest-Stundensatz nötig ist, um kostendeckend einen angemessenen Gewinn zu erzielen

·       Wo du Kosten senken musst (z. B. zu hoher Materialeinsatz, zu niedrige Produktivität)
Ohne diese Transparenz steuerst du blind

 

Banken, Förderungen und Nachfolge


Bei Kreditgesprächen, Investitionen oder Betriebsübergabe verlangen Banken und IHK fast immer eine saubere Kosten- und Erlösrechnung. Wer nur „Pi mal Daumen“ kalkuliert, wirkt unseriös und bekommt schlechtere Konditionen oder gar keinen Kredit.

 

Die bittere Wahrheit:

 

  • Zu niedrig kalkuliert → du subventionierst deine Kunden mit deinem eigenen Geld → Insolvenz auf Raten
  • Zu hoch kalkuliert → Auftragsflaute → Umsatzeinbruch → Insolvenz
  • Gar nicht exakt kalkuliert → beides gleichzeitig, nur merkst du es später

Fazit:

 

Deshalb sagen viele erfahrene Steuerberater und Handwerksberater inzwischen ganz offen:
Im heutigen Umfeld ist eine saubere, regelmäßig aktualisierte Kostenkalkulation mit Vorkalkulation und Nachkalkulation keine nette Zusatzübung mehr. Sie ist eine der wichtigsten Überlebensmaßnahmen eines Handwerksbetriebs.

 

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Das BAUHERREN-PORTAL ist die einzige echte Qualitätsplattform für das Baugewerbe und das Handwerk. Die dazugehörigen Webseiten werden vertreten durch die BAUHERRENreport GmbH bzw. deren Geschäftsführer Theo van der Burgt.

 

 

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