Darum ist das so wichtig:
Schutz vor ungerechtfertigten Vorwürfen:
Wenn später Schäden an Wegen, Türen, Böden, Nachbargrundstücken oder Vorleistungen anderer Gewerke reklamiert werden, können Sie mit klaren Vorher-Fotos nachweisen, dass diese bereits vorhanden waren. Das spart teure Diskussionen, Gutachten oder sogar Gerichtsverfahren.
Rechtliche Absicherung:
Nach VOB ist eine Zustandsfeststellung vor Baubeginn ein bewährter Trick. Eine gemeinsame Begehung mit Fotos oder Videos schafft Klarheit. Versicherungen schätzen solche Dokumentationen oft positiv, da sie Haftungsrisiken reduzieren.
Transparenz gegenüber dem Auftraggeber:
Der Kunde sieht, dass Sie professionell arbeiten. Es hilft auch bei der Abnahme und bei der Dokumentation von Zusatzleistungen oder Mängeln an Vorarbeiten.
Praktischer Nutzen im Alltag:
Fotos dienen als visuelles Gedächtnis, besonders bei verdeckten Arbeiten wie z. B. Leitungen vor dem Verputzen oder komplexen Sanierungen. Später können Sie Vorher-Nachher-Vergleiche nutzen, um Qualität zu zeigen oder bei Reklamationen zu argumentieren.
Wie Sie es richtig machen:
Systematisch vorgehen:
· Machen Sie immer Übersichtsfotos vom ganzen Raumbereich und Detailfotos von kritischen Stellen wie Risse, Kratzer, Unebenheiten, vorhandene Installationen.
· Fotografieren Sie auch die unmittelbare Umgebung (Zugangswege, Nachbarflächen, empfindliche Oberflächen).
· Zeitpunkt: Direkt bei der ersten Begehung oder kurz vor Arbeitsbeginn; idealerweise gemeinsam mit dem Auftraggeber oder Bauleiter, um alles protokollarisch festzuhalten.
Technik:
· Nutzen Sie ein Smartphone mit hoher Auflösung und gutem Blitz/Licht.
· Fügen Sie bei Bedarf Datum, Uhrzeit, GPS-Standort oder kurze Notizen hinzu (viele Baustellen-Apps machen das automatisch).
· Speichern Sie die Bilder strukturiert: z. B. in einer App oder Cloud mit Projektordner, Datum und Beschreibung.
Zusätzlich dokumentieren:
· Kurze Notizen oder ein Protokoll zur Begehung.
· Bei Bedarf Videos für dynamische Bereiche (z. B. begehbare Flächen).
· Achten Sie auf das Recht am eigenen Bild: Wenn Personen erkennbar sind ist es besser, deren Einwilligung einzuholen. Bei reinen Baustellenaufnahmen ohne Personen meist unproblematisch.
Digitale Unterstützung macht es leicht
Heute gibt es viele Apps und Software für Handwerksbetriebe (z. B. Bautagebuch-Apps), mit denen Sie Fotos direkt vor Ort verknüpfen können. z. B. mit Plänen, Mängellisten oder Fortschrittsberichten. Das spart Zeit und macht die Dokumentation rechtssicherer als lose Handyfotos im Album.
Fazit:
Ein paar Minuten für Ist-Zustandsfotos sparen später oft Stunden oder Tage, Ärger und Geld. Es ist kein bürokratischer Overkill, sondern gute Handwerkspraxis und ein Zeichen von Professionalität. Viele erfolgreiche Betriebe machen das längst Standard und berichten von deutlich weniger Reklamationen.
Für mehr Informationen aus unserem Qualitätsportal klicken Sie bitte hier: WWW.BAUHERREN-PORTAL.COM
Das BAUHERREN-PORTAL ist die einzige echte Qualitätsplattform für das Baugewerbe und das Handwerk. Die dazugehörigen Webseiten und Blogs werden vertreten durch die BAUHERRENreport GmbH (WWW.BAUHERRENREPORT.DE) bzw. deren Geschäftsführer Theo van der Burgt.
Bei Interesse an unseren Leistungen oder Rückfragen kontaktieren Sie uns gerne unter: 021 31-742 789-0 oder 0172-213 26 02 - Mail: [email protected]

Kommentar schreiben