Wer als Handwerksfirma nicht online ist, überlässt das Feld kampflos der Konkurrenz

Wenn Wettbewerber besser aufgestellt sind

 

Mitbewerber, die eine gute Website, ein gepflegtes Google-Profil und vielleicht noch eine anschauliche Präsenz auf Social Media haben, landen direkt in den oberen Suchergebnissen auf der Karte.

 

 

Aktuelle Zahlen aus dem Handwerk zeigen:

 

  • 94 % der Betriebe haben inzwischen eine eigene Website.
  • 88 % sind in Online-Verzeichnissen wie Google oder Gelbe Seiten vertreten.
  • Über die Hälfte nutzt Social Media oder Werbung dort.

Wer zu den verbleibenden Prozenten gehört, die das alles nicht oder nur halbherzig machen, überlässt das Feld tatsächlich kampflos seiner Konkurrenz. Und das in einer Zeit, in der der Fachkräftemangel und der Wettbewerb um Aufträge sowieso schon groß sind.

 

Das bedeutet es konkret, online zu sein:

 

  1. Google Business Profile optimieren: kostenlos und wirksam. Vollständige Daten, Fotos von der Arbeit, Bewertungen aktiv managen. Das erscheint bei lokalen Suchen wie Klempner + Ort direkt in der Karte und in den Ergebnissen.
  2. Eigene Website: keine teure Design-Show, sondern eine klare, mobilfreundliche Seite mit Leistungen, Referenzen, Kontakt und regionalen Keywords.
  3. Bewertungen sammeln und pflegen: Vertrauen entsteht durch echte Kundenmeinungen.
  4. Optional: Social Media: Z. B. Instagram oder Facebook für die Azubi-Gewinnung und um zu zeigen, dass man nicht von gestern ist. Viele junge Leute suchen Ausbildungsplätze oder Dienstleistungen dort.

Viele Handwerker denken noch, dass ihre Aufträge eh über Mund-zu-Mund-Propaganda kommen. Das stimmt teilweise, aber die Empfehlung beginnt oft mit einer Online-Recherche. Wer unsichtbar ist, bekommt gar nicht erst die Chance, empfohlen zu werden.

 

Realität ist:

 

Die Digitalisierung im Handwerk schreitet voran, auch wenn nicht alles perfekt läuft, weil manche Betriebe noch bei Fax und Papier festhängen. Wer jetzt aktiv wird, gewinnt nicht nur Kunden, sondern wirkt auch moderner und attraktiver für Fachkräfte und Azubis. Ohne Online-Präsenz riskiert man, unmodern zu wirken und Aufträge an die zu verlieren, die es verstanden haben.

 

Fazit:

 

Der Satz ist keine Übertreibung, sondern eine klare Wettbewerbswarnung. Es muss nicht perfekt oder teuer sein, aber es muss da sein und gepflegt werden. Wer das ignoriert, spielt nicht mehr lange mit.

 

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