Scharfe und nachhaltige Abgrenzung von Wettbewerbern im Handwerk

1. Spezialisierung statt Alles-für-alle: Die stärkste Differenzierung im Handwerk.

 

Beispiele:

 

  • Nicht: „Wir machen Sanitär & Heizung“, sondern: „Badsanierung für Bestandsimmobilien in bewohntem Zustand“
  • Nicht: „Malerbetrieb“, sondern: „Schimmelfreie Innenräume für Allergiker“

Warum nachhaltig?

 

  • Know-how wächst über Jahre
  • Prozesse werden effizienter
  • Kunden erinnern sich leichter an dich

Ziel: Sie werden als Handwerker für ein Problem empfohlen.

 

2. Klare Zielgruppe definieren: Nicht jeder Kunde ist dein Kunde.

 

Mögliche Zielgruppen:

 

  • Privatkunden 50+
  • Architekten oder Bauträger
  • Hausverwaltungen
  • Gewerbekunden mit Wartungsverträgen
  • Premiumkunden (Design, Materialien, Service)

Vorteil:

 

  • Sprache, Angebot und Marketing passen perfekt
  • Weniger Diskussionen über Preis
  • Höhere Abschlussquote

3. Viele Betriebe arbeiten gut, aber aus Kundensicht chaotisch

 

Differenzierung über Ablauf:

 

  • verbindliche Termine
  • saubere Baustelle (Schutz, Ordnung, Endreinigung)
  • feste Ansprechpartner
  • transparente Angebote & Nachträge
  • proaktive Kommunikation („Wir kommen morgen 30 Minuten später“)

Merke: Kunden erinnern sich stärker an den Ablauf als an die handwerkliche Qualität.

 

4. Serviceversprechen, das eingehalten wird: Echtes, messbares Versprechen.

 

Beispiele:

 

  • „Rückruf innerhalb von 24 Stunden, garantiert“
  • „Fixtermin statt Zeitfenster“
  • „Baustelle besenrein, sonst 100 € Nachlass“
  • „Keine Überraschungsrechnungen“

Wichtig: Nur versprechen, was systematisch eingehalten werden kann.

 

5. Sichtbare Qualität & Vertrauen: Handwerk ist Vertrauenssache.

 

Starke Vertrauensanker:

 

  • echte Kundenstimmen mit Foto und Adresse
  • Vorher-Nachher-Bilder
  • Zertifikate & Spezialisierungen
  • saubere, einheitliche Arbeitskleidung
  • professioneller Online-Auftritt (Website, Google-Profil)

Merke: Wer professionell wirkt, wird weniger verglichen.

 

6. Emotionaler Mehrwert: Nicht nur, was gemacht wird, sondern wie es sich anfühlt.

 

Beispiele:

 

  • Rücksicht auf bewohnte Räume
  • Erklären statt belehren
  • respektvoller Umgang
  • Verlässlichkeit

Merke: Gerade im Handwerk ist emotionale Entlastung ein riesiger Kaufgrund.

 

7. Langfristige Kundenbindung: Nachhaltige Abgrenzung entsteht über Beziehungen.

 

Möglichkeiten:

 

  • Wartungsverträge
  • Erinnerungsservices
  • Stammkunden-Vorteile
  • regelmäßige Kontaktpunkte (z. B. Jahrescheck)

Fazit:

 

Die besten Kunden kommen nicht über Werbung, sondern über Empfehlung.

 

Zu diesem Thema lohnt sich auch ein Besuch unserer Webseite:

 

WWW.BAUHERREN-PORTAL.COM

 

Theo van der Burgt (Geschäftsführer BAUHERRENreport GmbH)

 

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