Die Kosten für Handwerkerleistungen sind in den letzten Jahren stark gestiegen

1. Die Hauptgründe für den Preisanstieg:

 

Es ist ein Mix aus verschiedenen Faktoren, die sich gegenseitig verstärken:

 

Fachkräftemangel: Es gibt schlichtweg zu wenig Nachwuchs. Betriebe müssen höhere Löhne zahlen, um Mitarbeiter zu halten oder zu gewinnen. Diese Lohnkosten werden direkt an die Kunden weitergegeben.

 

Gestiegene Lohnnebenkosten: Die Sozialabgaben (Renten-, Kranken-, Arbeitslosenversicherung) liegen mittlerweile bei etwa 42–43 %, was die Brutto-Arbeitsstunde für den Betrieb teuer macht.

 

Materialkosten: Auch wenn sich die Preise für Holz oder Stahl nach den extremen Ausschlägen der Vorjahre etwas stabilisiert haben, liegen sie immer noch auf einem deutlich höheren Niveau als vor 2021.

 

Bürokratie & Fuhrpark: Höhere Anforderungen an Dokumentation, gestiegene Spritpreise und teure Spezialwerkzeuge treiben die Fixkosten der Betriebe nach oben.

 

2. Aktuelle Stundensätze als Durchschnittswerte:

 

Je nach Gewerk und Region variieren die Preise stark. Hier sind grobe Richtwerte für eine Arbeitsstunde (brutto):

 

Gewerk

Ca. Stundensatz (Euro)

Maler & Lackierer

40 – 65 €

Elektriker

55 – 80 €

Sanitär / Heizung

60 – 85 €

Dachdecker

65 – 95 €

Tischler / Schreiner

50 – 90 €

 

3. Was Sie tun können, um Kosten zu dämpfen:

 

Auch wenn die Preise hoch sind, gibt es Wege, die Rechnung etwas erträglicher zu gestalten:

 

Steuerbonus nutzen: Sie können 20 % der reinen Lohnkosten bis zu einem Höchstbetrag von 1.200 € pro Jahr von der Steuer absetzen. Achten Sie darauf, dass Lohn- und Materialkosten auf der Rechnung getrennt ausgewiesen sind und Sie per Überweisung zahlen.

 

Regionale Betriebe wählen: So halten Sie die Anfahrtskosten gering, die oft pauschal oder nach Kilometern berechnet werden.

 

Vorarbeiten leisten: Sprechen Sie mit dem Handwerker ab, ob Sie einfache Vorarbeiten wie z. B. Tapeten ablösen, Schutt wegräumen oder Material bereitstellen selbst übernehmen können. Das spart teure Arbeitszeit.

 

Fazit:

 

Bei größeren Projekten lohnt sich immer ein Zweitangebot, da die Auslastung der Betriebe sehr unterschiedlich sein kann.

 

Wenn Ihr Handwerksbetrieb das Zeug zum Qualitätsführer aus Sicht ihrer Kunden und neu zu gewinnender Mitarbeiter hat, sollten Sie mit uns sprechen.

 

Unser WWW.BAUHERREN-PORTAL.COM ist die einzige echte Qualitätsplattform für das Baugewerbe und das Handwerk. Die dazugehörigen Webseiten und Blogs werden vertreten durch die BAUHERRENreport GmbH (WWW.BAUHERRENREPORT.DE) bzw. deren Geschäftsführer Theo van der Burgt.

 

 

Bei Interesse an unserem Empfehlungsmarketing für das Bauhandwerk kontaktieren Sie uns bitte unter: 021 31-742 789-0 oder 0172-213 26 02 - Mail: [email protected]

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