Warum die Fehlerquote die Marge reduziert:
Die wirtschaftlichen Auswirkungen von Fehlern lassen sich in drei Kategorien unterteilen:
1. Direkte Kosten:
- Materialverlust: Doppelte Materialkosten für dasselbe Ergebnis.
- Lohnkosten: Die Arbeitszeit für die Nachbesserung ist verlorene Zeit, da sie nicht fakturiert werden kann.
- Fahrtkosten: Zusätzliche Anfahrten zum Kunden belasten den Fuhrpark und die Zeitplanung.
2. Indirekte Kosten:
- Opportunitätskosten: Während ein Geselle einen Fehler korrigiert, kann er keinen neuen, umsatzbringenden Auftrag bearbeiten.
- Logistik & Planung: Der gesamte Terminkalender gerät ins Wanken, was oft zu Stress und weiteren Fehlern bei Folgeprojekten führt.
3. Strategische Kosten:
- Imageschaden: Im Handwerk ist Mundpropaganda die wichtigste Währung. Reklamationen schaden dem Ruf und erschweren die Neukundengewinnung.
- Gewährleistungsrisiken: Häufige Fehler führen zu einem höheren Rückstellungsbedarf für spätere Mängelansprüche.
Die Hebelwirkung der Fehlervermeidung:
Man spricht im Qualitätsmanagement oft von der Zehnerregel der Fehlerkosten. Sie besagt, dass die Kosten für die Behebung eines Fehlers mit jeder Stufe der Wertschöpfung um den Faktor 10 steigen.
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Phase der Fehlerentdeckung |
Kostenfaktor |
Beispiel im Handwerk |
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Planung |
1x |
Ein Maß wird in der Zeichnung korrigiert. |
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Ausführung |
10x |
Ein falscher Zuschnitt wird vor Ort bemerkt und neu gemacht. |
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Nach Abnahme |
100x |
Der Kunde reklamiert; Anfahrt, Ausbau und Neuinstallation nötig. |
Strategien zur Senkung der Fehlerquote:
Um die Wirtschaftlichkeit zu steigern, setzen erfolgreiche Betriebe an verschiedenen Punkten an:
- Digitale Aufmaß-Systeme: Vermeidung von Übertragungsfehlern zwischen Baustelle und Werkstatt.
- Checklisten: Standardisierung von Abnahmeprozessen, damit kein Detail vergessen wird.
- Fehlerkultur: Mitarbeiter sollten Fehler frühzeitig melden können, ohne Angst vor Sanktionen zu haben, damit die Korrektur noch in der „günstigen“ Phase erfolgen kann.
- Fortbildung: Investition in Fachwissen reduziert Ausführungsfehler durch Unkenntnis neuer Materialien oder Techniken.
Fazit:
Eine niedrige Fehlerquote ist im Handwerk oft ein größerer Gewinnbringer als eine reine Umsatzsteigerung. Wer beim ersten Mal richtig arbeitet, schützt seine Marge und sichert sich zufriedene Stammkunden.
ÜBER UNS:
Wir sind die BAUHERRENreport GmbH und bewirtschaften die Empfehlungsplattform BAUHERREN-PORTAL. Das ist die einzige Qualitätsplattform auf der Basis real durchgeführter Kundenbefragungen für das Baugewerbe und das Handwerk in Deutschland. Alle Portale, dazugehörige Blogs, PR-Plattformen sowie das Institut für Qualitätssicherung im Bauwesen GmbH, das die Kundenbefragungen durchführt, werden vertreten vom Geschäftsführer Theo van der Burgt.
Wenn Sie wollen, dass Ihr Handwerksbetrieb von neu zu gewinnenden Kunden und Mitarbeitern sofort als Qualitätsführer Ihrer Region erkannt wird, lohnt ein Gespräch mit uns.
Bei Interesse an unserem Empfehlungsmarketing für das Bauhandwerk kontaktieren Sie uns bitte unter: 021 31-742 789-0 oder 0172-213 26 02 - Mail: [email protected]

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