Damit du bei der nächsten Rechnung nicht aus allen Wolken fällst, gibt es ein paar klare Spielregeln und Kontrollmöglichkeiten, die du kennen solltest:
Deine Rechte & Pflichten beim Aufwandsnachweis:
Rechtlich gesehen gilt: Wer abrechnet, muss den Aufwand beweisen. Der Handwerker darf nicht einfach am Ende eine Gesamtsumme an Stunden aufschreiben, ohne diese zu aufzuschlüsseln.
1. Das Must-Have: Der Stundenzettel
Lass dir die Arbeitszeit täglich oder zumindest nach Abschluss der Arbeiten quittieren.
- Wichtig: Unterschreibe den Stundenzettel nur, wenn du mit den Zeiten einverstanden bist. Deine Unterschrift gilt rechtlich oft als Anerkenntnis.
- Tipp: Wenn du unsicher bist, unterschreibe mit dem Zusatz unter Vorbehalt der Prüfung. Das nimmt dem Zettel die sofortige rechtliche Bindungswirkung.
2. Was darf überhaupt als Arbeitszeit berechnet werden?
Ein häufiger Streitpunkt ist, was als Arbeit gilt. Hier ist die Rechtslage in der Regel recht eindeutig:
- Rüstzeiten: Das Holen von Werkzeug aus dem Auto oder das Einrichten der Baustelle gehört zur bezahlten Arbeitszeit.
- Fahrtzeiten: Die An- und Abfahrt darf berechnet werden, muss aber transparent ausgewiesen sein, oft als Pauschale oder separater Stundensatz.
- Pausen: Reine Erholungszeiten wie die Mittagspause sind keine Arbeitszeit und dürfen dir nicht in Rechnung gestellt werden.
- Materialbeschaffung: Wenn der Handwerker spontan zum Großhändler fahren muss, weil eine Standard-Schraube fehlt, ist das oft eine Grauzone. War es absehbar, gehört es zu seinem allgemeinen Betriebsrisiko; war es eine unvorhersehbare Besonderheit deiner Baustelle, darf er es meist berechnen.
Wie du dich vor bösen Überraschungen schützt
Wenn du das Risiko von vornherein minimieren willst, hast du drei Hebel in der Hand:
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Strategie |
Wie es funktioniert |
Vorteil |
Nachteil |
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Festpreis / Pauschalpreis |
Ihr vereinbart eine fixe Summe für das gesamte Gewerk, völlig egal, wie lange es dauert. |
Volle Kostensicherheit für dich. |
Handwerker schlagen oft einen Risikopuffer auf den Preis auf. |
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Kostenvoranschlag mit Limit |
Der Handwerker schätzt die Stunden. Weicht die finale Rechnung um mehr als 15–20 % ab, muss er dich vorab warnen. |
Du hast einen Richtwert und eine gesetzliche Warnpflicht-Grenze. |
Es bleibt ein Restrisiko für Mehrkosten. |
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Fotodokumentation |
Halte den Baufortschritt (und damit die Anwesenheit) einfach kurz mit dem Smartphone fest. |
Du hast im Streitfall digitale Zeitstempel, wann wer da war. |
Erfordert deine regelmäßige Präsenz vor Ort. |
Fazit:
Sprich das Thema vor der Vergabe an. Sag dem Betrieb direkt, dass nach Aufwand abgerechnet wird, du aber jeden Abend einen kurzen Stundenzettel per Mail oder WhatsApp freigeben möchtest. Ein seriöser Betrieb hat damit kein Problem.
ÜBER UNS:
Wir sind die BAUHERRENreport GmbH und bewirtschaften seit 2012 die Empfehlungsplattform BAUHERREN-PORTAL. Das ist die einzige Qualitätsplattform auf der Basis real durchgeführter Kundenbefragungen für das Baugewerbe und das Handwerk in Deutschland. Alle dazugehörigen Portale, Blogs, PR-Plattformen sowie das Institut für Qualitätssicherung im Bauwesen GmbH, das die Kundenbefragungen durchführt, werden vertreten vom Geschäftsführer Theo van der Burgt.
Wenn Sie wollen, dass Ihr Handwerksbetrieb von neu zu gewinnenden Kunden und Mitarbeitern auf Anhieb als Qualitätsführer Ihrer Region erkannt wird, lohnt es sich, miteinander ins Gespräch zu kommen.
Bei Interesse an unserem Empfehlungsmarketing für das Bauhandwerk kontaktieren Sie uns bitte unter: 021 31-742 789-0 oder 0172-213 26 02 - Mail: [email protected]

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