Im Altbau oder bei Sanierungen sehen Handwerker erst nach dem Abriss, was zu tun ist

Darum zeigt der Altbau erst nach dem Abriss sein wahres Gesicht:

 

Hinter Putz, Tapeten und Verkleidungen verbergen sich oft Jahrzehnte an Baugeschichte, verschiedenen Renovierungsphasen und leider auch Pfusch. Erst wenn der Rohbauzustand wiederhergestellt ist, der sogenannte konstruktive Rückbau, kommen die nackten Tatsachen ans Licht:

 

  • Mischmauerwerk: Was von außen wie eine solide Ziegelwand aussah, entpuppt sich innen als wilder Mix aus Bims, Bruchstein, Fachwerk und weichem Mörtel. Das macht Befestigungen oder neue Durchbrüche statisch kompliziert.
  • Versteckte Schäden: Hausschwamm in Holzbalkendecken, morsche Schwellen im Fachwerk oder unentdeckte, schleichende Wasserschäden in den Wänden werden oft erst sichtbar, wenn die Verkleidung fällt.
  • Abenteuerliche Leitungsführung: Stromkabel, die querbeet ohne Installationszonen verlegt wurden, oder alte Bleirohre, die eigentlich schon längst hätten draußen sein sollen, kreuzen plötzlich den Weg.
  • Historische Sünden: Frühere Generationen haben oft verbaut, was gerade da war, oder statisch riskante Umbauten vorgenommen, die jetzt abgefangen werden müssen.

Die Folgen für das Projekt:

 

Weil man eben erst nach dem Abriss sieht, was Phase ist, unterscheidet sich die Sanierung grundlegend vom Neubau:

 

Das Festpreis-Dilemma: Ein seriöser Handwerker kann für bestimmte Gewerke im Altbau kaum einen exakten Festpreis anbieten. Viele Arbeiten werden daher zu Recht auf Nachweis von Stundenlohn und Material, oder mit entsprechenden Sicherheitszuschlägen angeboten.

 

  1. Bauzeitverzögerungen: Muss erst der Statiker kommen, weil ein Balken morsch ist, steht die Baustelle schnell mal eine Woche still.
  2. Kostenrisiko: Experten empfehlen bei einer Altbausanierung pauschal 15 bis 20 % des Budgets als ungeplante Reserve einzufrieren. Wer das nicht tut, gerät beim ersten bösen Fund in Finanzierungsnot.

So gehen Profis damit um:

 

Erfahrene Sanierer versuchen, das Risiko durch ein cleveres Phasen-Modell zu minimieren:

 

  • Entkoppelter Rückbau: Erst wird komplett entkernt und abgerissen.
  • Bestandsaufnahme im nackten Zustand: Erst wenn alles frei liegt, kommen die ausführenden Handwerker zur finalen Bestandsaufnahme und Detailplanung.

Fazit:

 

Wer saniert, darf sich nicht sklavisch an den ersten Plan klammern. Man baut im Altbau mit der Substanz, nicht gegen sie.

 

ÜBER UNS:

 

Wir sind die BAUHERRENreport GmbH und bewirtschaften seit 2012 die Empfehlungsplattform BAUHERREN-PORTAL. Das ist die einzige Qualitätsplattform auf der Basis real durchgeführter Kundenbefragungen für das Baugewerbe und das Handwerk in Deutschland. Alle dazugehörigen Portale, Blogs, PR-Plattformen sowie das Institut für Qualitätssicherung im Bauwesen GmbH, das die Kundenbefragungen durchführt, werden vertreten vom Geschäftsführer Theo van der Burgt.

 

Wenn Sie wollen, dass Ihr Handwerksbetrieb von neu zu gewinnenden Kunden und Mitarbeitern auf Anhieb als Qualitätsführer Ihrer Region erkannt wird, lohnt es sich, miteinander ins Gespräch zu kommen.

 

 

Bei Interesse an unserem Empfehlungsmarketing für das Bauhandwerk kontaktieren Sie uns bitte unter: 021 31-742 789-0 oder 0172-213 26 02 - Mail: [email protected]

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