Was bedeutet das konkret?
- Fachliche Ausführung: Sie arbeiten selbst mit an anspruchsvollen Aufträgen, lösen knifflige Probleme vor Ort, übernehmen Spezialarbeiten oder springen ein, wenn Personal fehlt. Viele Meister machen noch einen großen Teil der meisterhaften Arbeiten selbst, weil Kunden das erwarten oder weil es einfach effizienter ist.
- Führungs- und Organisationsaufgaben: Gleichzeitig leiten sie Teams, verteilen Aufgaben, überwachen Qualität und Sicherheit, planen Baustellen oder Werkstattabläufe, kümmern sich um Material, Ausbildung von Azubis, Kundenkontakt, Abrechnung und teilweise sogar betriebswirtschaftliche Themen. Der Vorarbeiter agiert oft als direkte Schnittstelle zwischen der Mannschaft und dem Meister bzw. Betriebsleiter.
Diese Doppelrolle entsteht vor allem in kleineren Betrieben mit begrenzten Personalressourcen. Ein Meister ist nicht nur Chef, sondern häufig auch der beste Facharbeiter. Das bringt Stärken wie Praxisnähe, schnelle Entscheidungen und hohe Qualität, aber auch Belastungen mit sich.
Typische Herausforderungen dieser Doppelrolle:
1. Zeit- und Belastungsmanagement:
Führungsaufgaben wie Motivation, Konfliktmanagement und Planung konkurrieren mit der eigentlichen Handwerksarbeit. Viele Meister und Vorarbeiter arbeiten deshalb überdurchschnittlich viel.
2. Fachliche vs. soziale Kompetenz:
Die Meisterprüfung qualifiziert stark fachlich, betriebswirtschaftlich und pädagogisch, aber der Alltag fordert zusätzlich Führungs- und Kommunikationsfähigkeiten, besonders bei Generation Z.
3. Vertretung und Auslastung:
Bei Krankheit, Urlaub oder Auftragsspitzen müssen sie noch mehr alles gleichzeitig stemmen.
Viele Betriebe investieren deshalb gezielt in Führungstrainings für Meister und Vorarbeiter, um die Balance besser zu halten.
Fazit:
Diese Doppelrolle sorgt für hohe Flexibilität und bleibt nah an der Praxis. Entscheidungen werden nicht am grünen Tisch getroffen. Kunden schätzen genau diesen Meister, der noch selbst mit anpackt.
ÜBER UNS:
Dieser Artikel stammt von der BAUHERRENreport GmbH. Deren Team bewirtschaftet seit 2012 die Empfehlungsplattform BAUHERREN-PORTAL. Das ist die einzige Qualitätsplattform auf der Basis real durchgeführter Kundenbefragungen für das Baugewerbe und das Handwerk in Deutschland. Alle dazugehörigen Portale, Blogs, PR-Plattformen sowie das Institut für Qualitätssicherung im Bauwesen GmbH, das die Kundenbefragungen durchführt, werden vertreten vom Geschäftsführer Theo van der Burgt.
Wenn Sie wollen, dass Ihr Handwerksbetrieb von neu zu gewinnenden Kunden und Mitarbeitern auf Anhieb als Qualitätsführer Ihrer Region erkannt wird, lohnt es sich, miteinander ins Gespräch zu kommen.
Bei Interesse an unserem Empfehlungsmarketing für das Bauhandwerk kontaktieren Sie uns bitte unter: 021 31-742 789-0 oder 0172-213 26 02 - Mail: [email protected]

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