Im Handwerk führt Fluktuation zu einer Mehrbelastung der verbliebenen Mitarbeiter

Diese Mehrbelastung äußert sich im Handwerksalltag meist sehr konkret:

 

  • Überstunden als Dauerzustand:

Um Fristen auf den Baustellen einzuhalten, müssen die verbliebenen Mitarbeiter länger arbeiten.

 

  • Steigender Leistungsdruck:

Die Taktung der Aufträge bleibt oft gleich hoch, obwohl weniger Hände zur Verfügung stehen. Das führt zu Hetze.

 

  • Physische und psychische Erschöpfung:

Handwerk ist ohnehin meistens körperlich harte Arbeit. Fällt die Regenerationszeit durch Mehrarbeit weg, steigt die Fehlerquote und die Verletzungsgefahr.

 

Der Teufelskreis der Fluktuation

 

Das eigentliche Risiko für Handwerksbetriebe ist die Dynamik, die daraus entsteht: Ein Mitarbeiter kündigt, was zu einer Mehrbelastung des verbliebenen Teams führt. Es entsteht Unzufriedenheit und die Gefahr der Erschöpfung steigt. Dann folgt prompt die nächste Kündigung. Wenn Chefs hier nicht sofort gegensteuern, riskieren sie eine Kettenreaktion, bei der am Ende vor allem die Leistungsträger den Betrieb verlassen.

 

Wie Betriebe die Reißleine ziehen können. Erfolgreiche Handwerksbetriebe fangen die Belastung meist durch drei Hebel auf:

 

  1. Auftragsstop & Priorisierung:

So schmerzhaft es finanziell im ersten Moment klingt: Manchmal müssen Aufträge verschoben oder abgesagt werden, um das bestehende Team zu schützen. Kunden haben im aktuellen Markt oft sogar Verständnis für Verzögerungen.

 

  1. Transparente Kommunikation:

Chefs sollten das Team proaktiv ins Boot holen. Wenn Mitarbeiter wissen: "Wir suchen unter Hochdruck Ersatz und das hier ist eine temporäre Phase von X Wochen", steigt die Bereitschaft, mitzuziehen.

 

Fazit:

 

Weniger Zettelwirtschaft, bessere Tourenplanung, digitale Zeiterfassung: Je weniger Zeit die Handwerker mit Bürokratie oder unnötigen Fahrten verschwenden, desto mehr entlastet es ihren Tag.

 

ÜBER UNS:

 

Dieser Artikel stammt von der BAUHERRENreport GmbH. Deren Team bewirtschaftet seit 2012 die Empfehlungsplattform BAUHERREN-PORTAL. Das ist die einzige Qualitätsplattform auf der Basis real durchgeführter Kundenbefragungen für das Baugewerbe und das Handwerk in Deutschland. Alle dazugehörigen Portale, Blogs, PR-Plattformen sowie das Institut für Qualitätssicherung im Bauwesen GmbH, das die Kundenbefragungen durchführt, werden vertreten vom Geschäftsführer Theo van der Burgt.

 

Wenn Sie wollen, dass Ihr Handwerksbetrieb von neu zu gewinnenden Kunden und Mitarbeitern auf Anhieb als Qualitätsführer Ihrer Region erkannt wird, lohnt es sich, miteinander ins Gespräch zu kommen.

 

 

Bei Interesse an unserem Empfehlungsmarketing für das Bauhandwerk kontaktieren Sie uns bitte unter: 021 31-742 789-0 oder 0172-213 26 02 - Mail: [email protected]

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