Meister und Vorarbeiter aus dem Handwerk müssen motivieren und anleiten können

Darum sind Motivation und Anleitung so wichtig:

 

  • Fachwissen allein reicht nicht mehr. Viele Azubis und Gesellen kommen mit anderen Erwartungen wie Sinn, Wertschätzung oder Work-Life-Balance.
  • Handwerk ist Teamarbeit unter Druck durch Termine, Wetter, Kundensonderwünsche oder Materialmängel.
  • Gute Führung ist der entscheidende Wettbewerbsvorteil. Betriebe mit motivierten Teams haben weniger Fluktuation, höhere Qualität und bessere Azubi-Gewinnung durch Mund-zu-Mund-Propaganda.

Was Meister und Vorarbeiter konkret können müssen:

 

1. Anleiten:

 

  • Aufgaben klar, verständlich und mit Begründung erklären, warum diese so gemacht werden.
  • Leistungsniveau des Mitarbeiters/Azubis einschätzen und Aufgaben passend dosieren. Nicht über- oder unterfordern.
  • Regelmäßiges Feedback geben, nicht nur einmal im Jahr.
  • Vorführen, mitmachen lassen, nachmachen lassen, korrigieren.
  • Lernfortschritte sichtbar machen.

2. Motivieren:

 

  • Wertschätzung zeigen: Konkretes Lob statt pauschales.
  • Sinn vermitteln: Zeigen, welchen Nutzen die Arbeit für den Kunden hat.
  • Verantwortung übertrage, kleine Teilbereiche selbstständig machen lassen.
  • Fehler als Lernchance nutzen statt als Grund zum Anschreien.
  • Persönliche Stärken erkennen und einsetzen. Der eine ist präzise, der andere schnell und stark im Kundenkontakt.
  • Gerechtigkeit und Vorbildfunktion: Wer selbst pünktlich, ordentlich und engagiert ist, darf das auch von anderen einfordern.

Praktische Tipps für den Alltag:

 

  • Tägliches 5-Minuten-Stand-up morgens: Kurze Besprechung: Wer macht was? Wo gibt’s Schwierigkeiten? Was brauchen wir?
  • Mitgehen statt Anbrüllen: Bei Fehlern zuerst fragen „Was ist passiert? Warum hast du das so gemacht?“ Oft steckt fehlendes Verständnis dahinter.
  • Individuelle Ansprache: Der 19-jährige Azubi braucht andere Motivation als der 45-jährige Geselle.
  • Erfolge feiern: Gemeinsam Feierabendbier nach einem schweren Auftrag, kleines Dankeschön, gemeinsames Frühstück auf der Baustelle.
  • Eigene Haltung prüfen: Frust und schlechte Laune des Chefs/Vorarbeiters übertragen sich sofort auf das Team.

Fazit:

 

Der beste Meister/Vorarbeiter ist der, bei dem die Leute gerne arbeiten und besser werden. Fachkompetenz plus Sozialkompetenz machen ein starkes Team aus. Wer das konsequent lebt, hat weniger Personalprobleme, eine höhere Produktivität und meist auch zufriedenere Kunden.

 

ÜBER UNS:

 

Dieser Artikel stammt von der BAUHERRENreport GmbH. Deren Team bewirtschaftet seit 2012 die Empfehlungsplattform BAUHERREN-PORTAL. Das ist die einzige Qualitätsplattform auf der Basis real durchgeführter Kundenbefragungen für das Baugewerbe und das Handwerk in Deutschland. Alle dazugehörigen Portale, Blogs, PR-Plattformen sowie das Institut für Qualitätssicherung im Bauwesen GmbH, das die Kundenbefragungen durchführt, werden vertreten vom Geschäftsführer Theo van der Burgt.

 

Wenn Sie wollen, dass Ihr Handwerksbetrieb von neu zu gewinnenden Kunden und Mitarbeitern auf Anhieb als Qualitätsführer Ihrer Region erkannt wird, lohnt es sich, miteinander ins Gespräch zu kommen.

 

 

Bei Interesse an unserem Empfehlungsmarketing für das Bauhandwerk kontaktieren Sie uns bitte unter: 021 31-742 789-0 oder 0172-213 26 02 - Mail: [email protected]

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