Schlechte Absprachen in Handwerksbetrieben kosten Zeit, Nerven und Geld

1. Die stille Post vom Kunden zum Monteur:

 

  • Das Problem: Der Chef bespricht auf der Baustelle Details mit dem Kunden. Der Kunde ruft später im Büro an und ändert eine Kleinigkeit. Der Geselle vor Ort baut es am nächsten Tag so ein, wie es ganz am Anfang besprochen war.
  • Die Folge: Rückbau, unzufriedene Kunden, doppelte Materialkosten und Zeitverlust.
  • Die Lösung: Digitale Bauakte. Keine Zettelwirtschaft mehr. Jede Änderung, inklusive Fotos vom Kunden, gehört sofort in eine App, auf die der Monteur vor Ort via Tablet oder Smartphone Zugriff hat. Wer schreibt, der bleibt.

2. Fehlendes Material am Einsatztag:

 

  • Das Problem: "Ich dachte, du hättest die 10er Dübel eingepackt.“ Der Klassiker am Morgen im Transporter. Wenn die Kolonne erst um 08:30 Uhr zum Baumarkt fahren muss, um Standardmaterial zu holen, ist bereits der halbe Vormittag gelaufen.
  • Die Folge: Der Zeitplan gerät ins Wanken, andere Gewerke werden blockiert, und der Stundenverrechnungssatz des Mitarbeiters geht für Kaffeefahrten drauf.
  • Die Lösung: Standardisierte Packlisten für bestimmte Auftragstypen und ein festes System für die Materialbestellung am Vorabend.

3. Fehlende Absprache mit Nachgewerken:

 

  • Das Problem: Der Elektriker schlitzt die Wände auf, kurz nachdem der Verputzer fertig ist. Oder der Sanitärinstallateur setzt die Anschlüsse genau dorthin, wo eigentlich die Küchenzeile stehen sollte.
  • Die Folge: Baustopp, Frust unter den Gewerken und endlose Diskussionen darüber, wer jetzt die Kosten für die Nachbesserung trägt.
  • Die Lösung: Ein gemeinsamer, für alle sichtbarer digitaler Bauzeitenplan, bei dem Verschiebungen sofort für alle Partner sichtbar sind.

Fazit:

 

10 Minuten bessere Absprache am Morgen sparen oft 2 Stunden Leerlauf und Frust am Nachmittag. Der Schlüssel liegt fast immer im Wechsel von mündlicher Zuruf-Kultur zu einer einfachen, digitalen Dokumentation.

 

ÜBER UNS:

 

Dieser Artikel stammt von der BAUHERRENreport GmbH. Deren Team bewirtschaftet seit 2012 die Empfehlungsplattform BAUHERREN-PORTAL. Das ist die einzige Qualitätsplattform auf der Basis real durchgeführter Kundenbefragungen für das Baugewerbe und das Handwerk in Deutschland. Alle dazugehörigen Portale, Blogs, PR-Plattformen sowie das Institut für Qualitätssicherung im Bauwesen GmbH, das die Kundenbefragungen durchführt, werden vertreten vom Geschäftsführer Theo van der Burgt.

 

Wenn Sie wollen, dass Ihr Handwerksbetrieb von neu zu gewinnenden Kunden und Mitarbeitern auf Anhieb als Qualitätsführer Ihrer Region erkannt wird, lohnt es sich, miteinander ins Gespräch zu kommen.

 

 

Bei Interesse an unserem Empfehlungsmarketing für das Bauhandwerk kontaktieren Sie uns bitte unter: 021 31-742 789-0 oder 0172-213 26 02 - Mail: [email protected]

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