Im Handwerk fehlen nicht nur Meister und Gesellen, sondern auch Nachwuchskräfte

Die drei Baustellen des Handwerks

 

  • Der fehlende Nachwuchs (Die Basis):

Jahrelang hieß das gesellschaftliche Credo, dass man studieren muss, um was zu werden. Die Hörsäle platzten aus allen Nähten, während die Werkbänke leer blieben. Der Trend zum akademischen Abschluss hat dazu geführt, dass viele Ausbildungsplätze schlicht unbesetzt bleiben.

 

  • Die fehlenden Gesellen (Der Motor):

Wer heute keine Lehrlinge ausbildet, hat morgen keine Facharbeiter. Da die geburtenstarken Jahrgänge, die Babyboomer, sich jetzt nach und nach in den wohlverdienten Ruhestand verabschieden, bricht die tragende Säule der Betriebe weg.

 

  • Die fehlenden Meister (Die Zukunft):

Ohne Meister keine Betriebsübernahmen und keine Ausbildung. Viele etablierte Betriebe müssen schließen, nicht etwa wegen Auftragsmangel, sondern weil sich schlicht kein Nachfolger findet, der den Meisterbrief in der Tasche hat und das unternehmerische Risiko tragen will.

 

Warum es beim Nachwuchs hakt

 

Es ist eine Mischung aus Imageproblem und harten Fakten:

 

Image vs. Realität: In vielen Köpfen gilt Handwerk immer noch als schmutzig, anstrengend und schlecht bezahlt. Dass moderne Handwerksberufe technologisiert sind und man oft schon als junger Geselle sehr gutes Geld verdienen kann, sickert nur langsam durch.

 

Zudem schmerzt oft das Strukturgefälle: Während viele Konzerne mit flexiblen Homeoffice-Modellen und Vier-Tage-Wochen locken können, lässt sich die Heizung beim Kunden nun mal nicht remote aus der Ferne reparieren.

 

Die Folgen für uns alle:

 

Wir spüren es jetzt schon: Wer einen Klempner, Elektriker oder Dachdecker braucht, wartet oft Wochen oder Monate. Für die großen Zukunftsaufgaben wie die Energiewende, den Wohnungsbau und die Sanierung der Infrastruktur ist dieser Mangel eine absolute Vollbremsung.

 

Fazit:

 

Es braucht dringend ein Umdenken: Mehr gesellschaftliche Wertschätzung für die duale Ausbildung, eine bessere Berufsorientierung an Gymnasien und die finanzielle Gleichstellung von Meister- und Master-Abschlüssen.

 

ÜBER UNS:

 

Dieser Artikel stammt von der BAUHERRENreport GmbH. Deren Team bewirtschaftet seit 2012 die Empfehlungsplattform BAUHERREN-PORTAL. Das ist die einzige Qualitätsplattform auf der Basis real durchgeführter Kundenbefragungen für das Baugewerbe und das Handwerk in Deutschland. Alle dazugehörigen Portale, Blogs, PR-Plattformen sowie das Institut für Qualitätssicherung im Bauwesen GmbH, das die Kundenbefragungen durchführt, werden vertreten vom Geschäftsführer Theo van der Burgt.

 

Wenn Sie wollen, dass Ihr Handwerksbetrieb von neu zu gewinnenden Kunden und Mitarbeitern auf Anhieb als Qualitätsführer Ihrer Region erkannt wird, lohnt es sich, miteinander ins Gespräch zu kommen.

 

 

Bei Interesse an unserem Empfehlungsmarketing für das Bauhandwerk kontaktieren Sie uns bitte unter: 021 31-742 789-0 oder 0172-213 26 02 - Mail: [email protected]

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