Hier sind drei Hebel, wie du als Generalist deine Marge rettest:
1. Verkaufe das Sorglos-Paket, nicht die Arbeitsstunde
Spezialisten bieten eine spezifische und genau definierte Dienstleistung an. Du als Generalist bietest etwas viel Wertvolleres: Koordination, Zeitersparnis und Nervenschonung.
- Die Argumentation: Ein Kunde, der das Bad saniert, will sich nicht mit Elektriker, Klempner und Trockenbauer parallel herumschlagen, wenn die sich gegenseitig die Schuld für Verzögerungen geben
- Dein Vorteil: Du verkaufst einen Ansprechpartner, einen Fixtermin und keinen Stress. Das ist ein Premium-Produkt, das einen höheren Preis rechtfertigt.
2. Transparenz durch Paketpreise statt aufgeschlüsselter Knebel-Angebote
Wenn du jede Schraube und jede Arbeitsstunde einzeln auflistest, lädst du den Kunden geradezu dazu ein, Preise zu vergleichen.
- Biete stattdessen Pauschal- oder Projektpreise für das Gesamtergebnis an.
- Macht der Kunde Druck auf den Preis, reduzierst du nicht deinen Stundensatz, sondern den Leistungsumfang durch z. B. günstigeres Material oder Eigenleistung des Kunden beim Abriss.
3. Positionierung
Generalist klingt nett, aber austauschbar. Nenn dich lieber Experte für Komplettsanierungen oder All-in-One Raumgestalter.
- Spezialisiere dich nicht auf ein Gewerk, sondern auf eine Zielgruppe oder einen Anwendungsfall wie z. B. altersgerechter Umbau, energetische Sanierung aus einer Hand oder Premium-Küchen-Upgrades.
Fazit:
Der Spezialist wird für sein Fachwissen bezahlt, der Generalist für sein Management und das Gesamtergebnis. Sobald du aufhörst, deine Zeit gegen Geld zu tauschen und anfängst, den gelösten Stressfaktor zu bepreisen, bist du aus dem direkten Preiskampf raus.
ÜBER UNS:
Dieser Artikel stammt von der BAUHERRENreport GmbH. Deren Team bewirtschaftet seit 2012 die Empfehlungsplattform BAUHERREN-PORTAL. Das ist die einzige Qualitätsplattform auf der Basis real durchgeführter Kundenbefragungen für das Baugewerbe und das Handwerk in Deutschland. Die dazugehörigen Portale, Blogs, PR-Plattformen sowie das Institut für Qualitätssicherung im Bauwesen GmbH, das die Kundenbefragungen durchführt, werden vertreten vom Geschäftsführer Theo van der Burgt.
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