Das Handwerkerangebot spaltet sich zunehmend in Billigheimer und kompetente Experten

Darum passiert das:

 

Fachkräftemangel: Im Handwerk fehlen bundesweit über 200.000 Fachkräfte. Gute Handwerker sind knapp, können sich Aufträge aussuchen und ihre Preise fast gestalten, wie sie das wollen. Steigende Löhne, Material- und Energiekosten verstärken das. Qualitätsbetriebe müssen höhere Stundensätze verlangen, oft 40–80 €/h, um rentabel zu bleiben und Fachkräfte zu halten.

 

Billig-Konkurrenz: Der Markt ist offen. Viele osteuropäische Teams bieten deutlich günstigere Preise, teilweise zwischen 20–40 €/h, an. Dazu kommen Schwarzarbeit, unregulierte Anbieter und Plattformen, die Preisdumping ermöglichen. Das führt zu einer Zweiklassengesellschaft: Wer nur den günstigsten Preis sucht, landet oft bei fragwürdiger Qualität, Nachbesserungen und Folgekosten.

 

Kundenverhalten:

 

Die meisten Kunden priorisieren Qualität der Ausführung, Termintreue und Kostentransparenz weit vor dem reinen Preis. Trotzdem greifen viele bei der ersten Gelegenheit zum Billigheimer und ärgern sich später. Lange Wartezeiten bei guten Betrieben verstärken den Druck.

 

Die Folgen dieser Spaltung:

 

Kompetente Expertenbetriebe spezialisieren sich oft auf anspruchsvolle, nachhaltige oder beratungsintensive Arbeiten und bauen stark auf Empfehlungen und Stammkunden. Sie investieren in Ausbildung, Zertifizierungen und Effizienz. Billigheimer drücken die Margen im Standardsegment und erschweren es seriösen Betrieben, dort wettbewerbsfähig zu bleiben. Langfristig leidet die Gesamtqualität, und teure Folgeschäden belasten Kunden und Versicherungen.

 

Was das praktisch bedeutet:

 

Für Kunden: Der günstigste Preis ist selten der billigste. Seriöse Angebote vergleichen, Referenzen prüfen, Garantien einfordern und regionale Betriebe bevorzugen lohnt sich meist. Qualität zahlt sich bei langlebigen Arbeiten wie Bäder, Heizung oder Elektro besonders aus.

 

Für das Handwerk: Gute Betriebe müssen sich klar über Spezialisierung, digitale Sichtbarkeit, transparente Preise und starke Marke positionieren. Der Mangel an Nachwuchs und Bürokratie verschärft das Problem zusätzlich.

 

Fazit:

 

Der Trend ist nicht neu, hat sich aber durch Inflation, Energiekrise und Zuwanderung beschleunigt. Solange der Fachkräftemangel anhält und der Markt für Billiganbieter offenbleibt, wird sich die Spaltung wahrscheinlich weiter vertiefen.

 

ÜBER UNS:

 

Dieser Artikel stammt von der BAUHERRENreport GmbH. Deren Team bewirtschaftet seit 2012 die Empfehlungsplattform BAUHERREN-PORTAL. Das ist die einzige Qualitätsplattform auf der Basis real durchgeführter Kundenbefragungen für das Baugewerbe und das Handwerk in Deutschland. Die dazugehörigen Portale, Blogs, PR-Plattformen sowie das Institut für Qualitätssicherung im Bauwesen GmbH, das die Kundenbefragungen durchführt, werden vertreten vom Geschäftsführer Theo van der Burgt.

 

Wenn Sie wollen, dass Ihr Handwerksbetrieb von neu zu gewinnenden Kunden und Mitarbeitern auf Anhieb als Qualitätsführer Ihrer Region erkannt wird, lohnt es sich, miteinander ins Gespräch zu kommen.

 

 

Bei Interesse an unserem Empfehlungsmarketing für das Bauhandwerk kontaktieren Sie uns bitte unter: 021 31-742 789-0 oder 0172-213 26 02 - Mail: [email protected]

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