Ohne Ausbildung sägt das Handwerk den Ast ab, auf dem es sitzt

Die Gründe, warum das passiert:

 

  • Akademikerwahn: Viele Jugendliche und deren Eltern streben trotz guter Bezahlung, schneller Übernahme und handfester Perspektiven im Handwerk lieber ein Studium an. Der goldene Boden des Handwerks wird unterschätzt.
  • Image-Probleme: Staub, Schmutz und körperliche Arbeit wirken bei manchen weniger sexy als Influencer, Gaming oder Büro-Jobs, auch wenn die Realität durch moderne Technik, Digitalisierung, Klimaschutz-Technologien wie Wärmepumpen, Smart Home etc. viel attraktiver ist.
  • Demografie: Viele Meister gehen in Rente, gleichzeitig fehlen Nachfolgen für Betriebe.
  • Zu wenig eigene Investition: Nicht jedes Unternehmen bildet konsequent aus, obwohl die duale Ausbildung der Königsweg zur Fachkräftesicherung ist.

Die Konsequenz:

 

Ohne ausreichend eigene Ausbildung fehlen nicht nur Gesellen, sondern später auch Meister und Betriebsnachfolger. Das bremst die Energiewende, den Wohnungsbau, die Digitalisierung und die gesamte Wirtschaft. Handwerk ist systemrelevant. Ohne SHK-Installateure, Elektriker, Dachdecker oder Metallbauer läuft wenig.

 

Gute Nachrichten gibt es trotzdem:

 

  • Handwerksberufe gelten als relativ KI-sicher im Gegensatz zu vielen reinen Bürojobs.
  • Das Handwerks bietet gute Verdienstmöglichkeiten, Aufstiegschancen bis zum eigenen Betrieb und eine hohe Nachfrage.
  • Viele Kammern und Verbände (ZDH u.a.) laufen mit Image-Kampagnen und Werbung in Schulen dagegen an.

Fazit:

 

 

Das Handwerk muss mehr für attraktive Ausbildung tun. Flexible Arbeitszeitmodelle, bessere Bezahlung während der Lehre und echte Wertschätzung sind Beispiele dafür. Sonst wird der Ast, auf dem die Handwerksbetriebe sitzen wollen, irgendwann komplett durch sein.

 

ÜBER UNS:

 

Dieser Artikel stammt von der BAUHERRENreport GmbH. Deren Team bewirtschaftet seit 2012 die Empfehlungsplattform BAUHERREN-PORTAL. Das ist die einzige Qualitätsplattform auf der Basis real durchgeführter Kundenbefragungen für das Baugewerbe und das Handwerk in Deutschland. Die dazugehörigen Portale, Blogs, PR-Plattformen sowie das Institut für Qualitätssicherung im Bauwesen GmbH, das die Kundenbefragungen durchführt, werden vertreten vom Geschäftsführer Theo van der Burgt.

 

Wenn Sie wollen, dass Ihr Handwerksbetrieb von neu zu gewinnenden Kunden und Mitarbeitern auf Anhieb als Qualitätsführer Ihrer Region erkannt wird, lohnt es sich, miteinander ins Gespräch zu kommen.

 

 

Bei Interesse an unserem Empfehlungsmarketing für das Bauhandwerk kontaktieren Sie uns bitte unter: 021 31-742 789-0 oder 0172-213 26 02 - Mail: [email protected]

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