Wer sich im Handwerk auf Spezialthemen fokussiert, meistert diese schneller und effizienter

Gründe, warum Spezialisierung im Handwerk so gut funktioniert:

 

  • Der Lerneffekt oder die Lernkurve: Wenn ein Team fünfmal die Woche die exakt gleiche Art von Wärmepumpe, barrierefreiem Bad oder PV-Anlage installiert, sitzt jeder Handgriff blind. Die Fehlerquote sinkt gegen null, und die Arbeitszeit pro Baustelle verringert sich drastisch.
  • Standardisierte Prozesse: Einkauf, Lagerhaltung, Arbeitsvorbereitung und sogar die Angebotsphase lassen sich digitalisieren und standardisieren. Man muss das Rad nicht bei jedem Kunden neu erfinden.
  • Werkzeug- und Materialeffizienz: Spezialisten brauchen weniger ungenutztes Spezialwerkzeug, das nur zweimal im Jahr gebraucht wird. Gleichzeitig können Kernmaterialien in größeren Mengen und zu besseren Konditionen eingekauft werden.
  • Die Experten-Wirkung: Kunden und auch Architekten suchen bei kniffligen oder teuren Projekten gezielt nach dem Experten und nicht nach dem Allrounder. Das Schöne daran: Für Expertenwissen sind Kunden bereit, deutlich höhere Stundensätze zu bezahlen.

Ein einfaches Rechenbeispiel:

 

Ein Allrounder braucht für ein komplexes Projekt 40 Stunden, weil er sich erst einarbeiten muss, und nimmt 65 €/Std. = 2.600 €. Ein Spezialist beherrscht das Thema perfekt, erledigt es in 25 Stunden, verlangt aber aufgrund seines Expertenstatus 85 €/Std. = 2.125 €. Das Ergebnis: Der Kunde zahlt weniger, aber der Handwerker hat einen deutlich höheren Stundenertrag und 15 Stunden Zeit für den nächsten Auftrag gewonnen.

 

Fazit:

 

Die größte Hürde für viele Handwerksmeister ist die Angst, Aufträge abzulehnen. Wer sich spezialisiert, muss lernen, zu Anfragen außerhalb der Nische Nein zu sagen. In Zeiten von Fachkräftemangel und hoher Nachfrage ist genau dieses Nein aber oft der Schlüssel, um die eigenen Mitarbeiter vor Überlastung zu schützen und die Rentabilität des Betriebs massiv zu steigern.

 

ÜBER UNS:

 

Dieser Artikel stammt von der BAUHERRENreport GmbH. Deren Team bewirtschaftet seit 2012 die Empfehlungsplattform BAUHERREN-PORTAL. Das ist die einzige Qualitätsplattform auf der Basis real durchgeführter Kundenbefragungen für das Baugewerbe und das Handwerk in Deutschland. Die dazugehörigen Portale, Blogs, PR-Plattformen sowie das Institut für Qualitätssicherung im Bauwesen GmbH, das die Kundenbefragungen durchführt, werden vertreten vom Geschäftsführer Theo van der Burgt.

 

Wenn Sie wollen, dass Ihr Handwerksbetrieb von neu zu gewinnenden Kunden und Mitarbeitern auf Anhieb als Qualitätsführer Ihrer Region erkannt wird, lohnt es sich, miteinander ins Gespräch zu kommen.

 

 

Bei Interesse an unserem Empfehlungsmarketing für das Bauhandwerk kontaktieren Sie uns bitte unter: 021 31-742 789-0 oder 0172-213 26 02 - Mail: [email protected]

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