Das Problem ist meistens nicht nur das optische Ergebnis, sondern das, was danach kommt:
- Der Aufwand danach ist meist größer, als wenn man gleich alles richtig gemacht hätte.
- Kleine Schlampereien wie schiefe Fliesen, undichte Anschlüsse, schlampig verlegte Kabel führen oft zu Folgeschäden.
- Kommunikation bricht zusammen: Der Handwerker ist plötzlich schwer erreichbar, Mängel werden klein geredet.
- Rechtlich und finanziell wird es teuer und zeitaufwendig durch die Abnahme, Mängelanzeige, Nachbesserung und ggf. Gutachter oder Anwalt.
Was man vorbeugend tun kann:
1. Gute Vorbereitung:
Schriftlicher Vertrag mit detaillierter Leistungsbeschreibung und keine pauschalen Formulierungen. Festpreis statt Stundenlohn vereinbaren, wo sinnvoll. Termine mit Verzugsregelung.
2. Referenzen und Qualifikation prüfen:
Nicht nur auf den günstigsten Preis gehen. Aktuelle Referenzen anschauen, idealerweise vor Ort.
3. Zwischenabnahmen bei größeren Arbeiten vereinbaren (z. B. nach Rohinstallation, vor Verputz/Fliesen).
4. Fotos und Protokolle machen, immer. Dokumentation ist alles, falls es später Streit gibt.
5. Mängel sofort und schriftlich rügen, per E-Mail oder Einschreiben. Fristen einhalten, meist 2 Wochen für Sichtmängel.
Typische Problemfelder:
- Elektro: schlampig verlegte Leitungen, falsche Absicherung
- Sanitär: undichte Verbindungen, Gefälle bei Böden
- Fliesen/Trockenbau: unebene Untergründe, schiefe Fugen
- Maler/Türen: schlechte Vorarbeit, lackierte Scharniere, tropfende Farbe
Fazit:
Alles, wirklich alles sofort fotografieren, Mängel schriftlich per Mail mit Fristsetzung rügen und einen angemessenen Teil der Rechnung erst einmal einbehalten. Wenn man charmant, aber absolut unnachgiebig bleibt, kommt man meistens noch am schnellsten ans Ziel.
ÜBER UNS:
Dieser Artikel stammt von der BAUHERRENreport GmbH. Deren Team bewirtschaftet seit 2012 die Empfehlungsplattform BAUHERREN-PORTAL. Das ist die einzige Qualitätsplattform auf der Basis real durchgeführter Kundenbefragungen für das Baugewerbe und das Handwerk in Deutschland. Die dazugehörigen Portale, Blogs, PR-Plattformen sowie das Institut für Qualitätssicherung im Bauwesen GmbH, das die Kundenbefragungen durchführt, werden vertreten vom Geschäftsführer Theo van der Burgt.
Wenn Sie wollen, dass Ihr Handwerksbetrieb von neu zu gewinnenden Kunden und Mitarbeitern auf Anhieb als Qualitätsführer Ihrer Region erkannt wird, lohnt es sich, miteinander ins Gespräch zu kommen.
Bei Interesse an unserem Empfehlungsmarketing für das Bauhandwerk kontaktieren Sie uns bitte unter: 021 31-742 789-0 oder 0172-213 26 02 - Mail: [email protected]

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