Das Risiko, im Handwerk aneinander vorbeizureden, ist groß

Darum ist das Risiko im Handwerk so hoch:

 

Fachkauderwelsch vs. Laiensprache:

 

Der Meister spricht von Schlitz- und Stemmarbeiten, Entkopplungsmatten oder lichtem Maß. Der Kunde versteht nur Bahnhof, nickt aber trotzdem höflich. Am Ende wundert sich der Kunde über die Staubentwicklung und der Handwerker über den unzufriedenen Kunden.

 

Das haben wir schon immer so gemacht:

 

Oft basieren Absprachen auf implizitem Wissen. Der Handwerker geht von einem Standard-Ablauf aus; der Kunde hat sich das Ganze aber durch ein Pinterest-Bild völlig anders vorgestellt.

 

Mündliche Absprachen zwischen Tür und Angel:

 

Mal eben schnell auf der Baustelle dem Azubi oder Gesellen zugerufen, was noch geändert werden soll, und zack, ist die Info im Baustellenlärm untergegangen oder wurde falsch weitergegeben.

 

Die Krux mit den Plänen:

 

Zeichnungen und Pläne sind für Laien oft schwer lesbar. Wenn der Kunde die 2D-Zeichnung nicht gedanklich in den Raum übersetzen kann, kommt das böse Erwachen oft erst, wenn das Bauteil montiert ist.

 

Wie man das Risiko minimiert

 

Um Frust auf beiden Seiten zu vermeiden, helfen meist schon ein paar einfache Kommunikationsregeln:

 

1. Das Sprach-Zertifikat“ für Kunden:

 

Handwerker sollten versuchen, Fachbegriffe in Alltagsbilder zu übersetzen. Kunden wiederum sollten keine Scheu haben, dreimal nachzufragen, was das jetzt genau für sie bedeutet.

 

2. Schriftlich fixieren, was zählt:

 

Jede noch so kleine Änderung während der Bauphase gehört kurz dokumentiert. Eine schnelle E-Mail oder eine WhatsApp-Nachricht mit der Bemerkung, dass etwas wie besprochen ausgeführt wird, schützt beide Seiten vor Amnesie bei der Rechnungsstellung.

 

3. Visualisierung nutzen:

 

Ein schnelles Foto mit dem Smartphone, eine Skizze auf dem Estrich oder ein kurzes Video können Missverständnisse sofort im Keim ersticken.

 

Fazit:

 

Jede Änderung, die vom Erstangebot abweicht, besonders wenn sie Geld kostet, gehört kurz schriftlich fixiert. Eine schnelle WhatsApp-Nachricht oder E-Mail vom Smartphone noch auf der Baustelle reicht oft schon.

 

ÜBER UNS:

 

Dieser Artikel stammt von der BAUHERRENreport GmbH. Deren Team bewirtschaftet seit 2012 die Empfehlungsplattform BAUHERREN-PORTAL. Das ist die einzige Qualitätsplattform auf der Basis real durchgeführter Kundenbefragungen für das Baugewerbe und das Handwerk in Deutschland. Die dazugehörigen Portale, Blogs, PR-Plattformen sowie das Institut für Qualitätssicherung im Bauwesen GmbH, das die Kundenbefragungen durchführt, werden vertreten vom Geschäftsführer Theo van der Burgt.

 

Wenn Sie wollen, dass Ihr Handwerksbetrieb von neu zu gewinnenden Kunden und Mitarbeitern auf Anhieb als Qualitätsführer Ihrer Region erkannt wird, lohnt es sich, miteinander ins Gespräch zu kommen.

 

 

Bei Interesse an unserem Empfehlungsmarketing für das Bauhandwerk kontaktieren Sie uns bitte unter: 021 31-742 789-0 oder 0172-213 26 02 - Mail: [email protected]

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