Eine transparente und lesbare Rechnung ist ein Marketinginstrument im Handwerk

1. Vertrauen statt Rechnungsschock

 

Nichts zerstört Kundenbeziehungen schneller als Intransparenz. Wenn auf der Rechnung nur eine Pauschale wie Badsanierung durchgeführt für 4.500 € steht, fängt der Kunde an zu grübeln.

 

Der Marketing-Effekt: Eine detaillierte Aufschlüsselung von Arbeitszeit, Material und Fahrtkosten schafft Vertrauen. Vertrauen führt zu Weiterempfehlungen, also Mundpropaganda, der günstigsten und effektivsten Form des Marketings.

 

2. Wertschätzung der eigenen Arbeit transportieren

 

Kunden wissen oft gar nicht, was hinter den Kulissen passiert ist. Eine transparente Rechnung macht die erbrachte Leistung sichtbar.

 

Ein negatives Beispiel: „Kleinteile und Dichtungen: 45 €“. Der Kunde ärgert sich über teuren Kleinkram.

 

Der Marketing-Ansatz: Kurz beschreiben, warum das gemacht wurde. Zum Beispiel: „Austausch von verschleißanfälligen Dichtungen an den Hauptventilen zur langfristigen Absicherung gegen Wasserschäden.“ Jetzt sieht der Kunde keinen Kostenfaktor, sondern einen Mehrwert.

 

3. Professioneller Eindruck

 

Eine unübersichtliche, fehlerhafte oder gar handschriftlich hingeschmierte Rechnung wirkt unprofessionell. Der Kunde überträgt diesen Eindruck unterbewusst auf die handwerkliche Qualität.

 

Der Marketing-Effekt: Ein sauberes, digitales Layout im Corporate Design des Betriebs mit Logo, klaren Linien und gut lesbarer Schrift signalisiert: „Wir arbeiten sauber – auf der Baustelle und im Büro.“

 

4. Der Steuer-Bonus als Verkaufsargument

 

Handwerkerleistungen können für Privatkunden steuerlich abgesetzt werden, § 35a EstG: 20 % der Arbeitskosten.

 

Der Marketing-Effekt: Wenn auf der Rechnung die Arbeitskosten bereits glasklar separat ausgewiesen sind, vielleicht sogar mit einem kleinen Infotext wie „Für Ihre Steuererklärung: Der reine Arbeitslohn beträgt...“, nimmt man dem Kunden Arbeit ab. Das ist herausragender Kundenservice, der im Gedächtnis bleibt.

 

Der psychologische Unterschied:

 

Faktor

Die „alte“ Rechnung

Die „Marketing“-Rechnung

Gefühl beim Kunden

„Uff, das ist viel Geld. Hoffentlich haben die mich nicht übers Ohr gehauen.“

„Das ist viel Geld, aber ich sehe genau, was gemacht wurde. Saubere Arbeit.“

Zahlungsmoral

Eher schleppend (Rechnung wird erst mal beiseitegelegt).

Schnell (Transparenz mindert den inneren Widerstand).

Folgeauftrag?

Unsicher.

Sehr wahrscheinlich + Weiterempfehlung.

 

Fazit:

 

Eine Rechnung schreibt man nicht nur für das Finanzamt, sondern vor allem für den Menschen, der sie bezahlen soll. Wer hier transparent und verständlich kommuniziert, verwandelt eine Pflichtaufgabe in ein Werkzeug zur Kundenbindung.

 

ÜBER UNS:

 

Dieser Artikel stammt von der BAUHERRENreport GmbH. Deren Team bewirtschaftet seit 2012 die Empfehlungsplattform BAUHERREN-PORTAL. Das ist die einzige Qualitätsplattform auf der Basis real durchgeführter Kundenbefragungen für das Baugewerbe und das Handwerk in Deutschland. Die dazugehörigen Portale, Blogs, PR-Plattformen sowie das Institut für Qualitätssicherung im Bauwesen GmbH, das die Kundenbefragungen durchführt, werden vertreten vom Geschäftsführer Theo van der Burgt.

 

Wenn Sie wollen, dass Ihr Handwerksbetrieb von neu zu gewinnenden Kunden und Mitarbeitern auf Anhieb als Qualitätsführer Ihrer Region erkannt wird, lohnt es sich, miteinander ins Gespräch zu kommen.

 

 

Bei Interesse an unserem Empfehlungsmarketing für das Bauhandwerk kontaktieren Sie uns bitte unter: 021 31-742 789-0 oder 0172-213 26 02 - Mail: [email protected]

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