Daraus entsteht fast immer eines dieser drei ungemütlichen Szenarien mit möglichen Kettenreaktionen:
- Nachträge: Mehrkosten, die der Auftraggeber oft nur widerwillig zahlt
- Rückbau: Der ist teuer, zeitaufwendig und demontiert bereits geleistete Arbeit
- Neubau: im schlimmsten Fall mit Materialverlust und Terminverzug
Darum ist das so extrem im Handwerk:
Die meisten Gewerke bauen aufeinander auf. Ein Fliesenlegerfehler wird erst sichtbar, wenn der Sanitärinstallateur schon fertig ist. Ein Maurerfehler beim Mauern wird erst beim Verputzen oder beim Einbau der Fenster offensichtlich. Je später der Fehler entdeckt wird, desto teurer wird es.
Typische Kostentreiber bei Fehlern:
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Fehlerart |
Typische Folge |
Kostenfaktor |
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Maßungenauigkeit |
Rückbau + Neumontage |
hoch |
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Falsches Material |
Komplettaustausch |
sehr hoch |
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Ausführungsfehler |
Nachbesserung + evtl. Gewährleistung |
mittel-hoch |
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Koordinationsfehler |
Wartezeiten + Terminschub |
hoch |
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Fehlende Detailplanung |
Nachträge & Streit mit Bauherrn |
hoch |
Wie man das drastisch reduzieren kann:
- Vorarbeit ist alles: Genau Aufmaß, Pläne prüfen, mit den Folgegewerken sprechen.
- Checklisten und Fotos bei jedem Abschnitt, vor dem Verdecken.
- Qualitätskontrolle mit eigenem Blick, nicht nur auf den Gesellen verlassen.
- Klare schriftliche Vereinbarungen zu Toleranzen und Ausführungsdetails.
- Moderne Hilfsmittel wie Laser, BIM oder 3D-Scan bei komplexen Objekten nutzen.
Die alte Handwerker-Regel greift hier immer, dass, wer billig kauft, zweimal kauft beziehungsweise: Wer nicht sorgfältig plant und kontrolliert, baut zweimal.
Fazit:
Deshalb sind eine lückenlose Bauüberwachung, klare Absprachen und das Prinzip, lieber dreimal zu messen und einmal zu schneiden die beste Versicherung gegen diese teuren Dominoeffekte.
ÜBER UNS:
Dieser Artikel stammt von der BAUHERRENreport GmbH. Deren Team bewirtschaftet seit 2012 die Empfehlungsplattform BAUHERREN-PORTAL. Das ist die einzige Qualitätsplattform auf der Basis real durchgeführter Kundenbefragungen für das Baugewerbe und das Handwerk in Deutschland. Die dazugehörigen Portale, Blogs, PR-Plattformen sowie das Institut für Qualitätssicherung im Bauwesen GmbH, das die Kundenbefragungen durchführt, werden vertreten vom Geschäftsführer Theo van der Burgt.
Wenn Sie wollen, dass Ihr Handwerksbetrieb von neu zu gewinnenden Kunden und Mitarbeitern auf Anhieb als Qualitätsführer Ihrer Region erkannt wird, lohnt es sich, miteinander ins Gespräch zu kommen.
Bei Interesse an unserem Empfehlungsmarketing für das Bauhandwerk kontaktieren Sie uns bitte unter: 021 31-742 789-0 oder 0172-213 26 02 - Mail: [email protected]

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