1. Direkte wirtschaftliche Konsequenzen:
- Bewertungsportale wie Google, Facebook, BAUHERREN-PORTAL, MyHammer etc. sind heute Standard. Eine schlechte Durchschnittsbewertung unter 4,5 Sternen führt spürbar zu weniger Anfragen.
- Viele Handwerker berichten, dass bis zu 70 % der Neukunden über Online-Bewertungen kommen. Schlechtes Feedback wirkt wie ein unsichtbarer Filter.
- Mund-zu-Mund-Propaganda funktioniert in beide Richtungen, besonders in lokalen Märkten, wo Handwerker stark auf Empfehlungen angewiesen sind.
2. Warum das Handwerk besonders betroffen ist:
Handwerksleistungen sind Vertrauensgüter: man sieht die Qualität oft erst nach Monaten oder Jahren. Der Kunde kann die Arbeit nicht wie beim Supermarktregal einfach umtauschen. Deshalb ist das nachträgliche Feedback wichtig:
- Mängel wie undichte Dächer, schlecht verlegte Fliesen, knarzende Böden oder eine fehlerhafte Elektroinstallation werden vom Kunden früher oder später bemerkt und öffentlich gemacht.
- Handwerksbetriebe sind meist klein und regional verwurzelt. Das bedeutet, dass Reputationsschäden lange anhalten.
3. Positive Effekte auf das Qualitätsniveau:
- Gutes Feedback belohnt Zuverlässigkeit, Sauberkeit auf der Baustelle, Termintreue und Kommunikation, nicht nur die reine handwerkliche Qualität.
- Viele Betriebe haben inzwischen systematische Nachfass-Prozesse eingeführt, um Probleme früh zu erkennen.
- Schlechtes Feedback zwingt zur Reflexion: Viele Betriebe verbessern Prozesse durch Schulungen der Mitarbeiter oder eine selektive Auswahl der Aufträge. Schwierige Kunden werden abgelehnt.
4. Grenzen und Schattenseiten:
Ungerechtes Feedback: Manche Kunden bewerten subjektiv oder nutzen Bewertungen als Druckmittel bei Preisverhandlungen.
Over-Engineering: Betriebe werden manchmal zu risikoscheu und lehnen anspruchsvolle, aber lukrative Aufträge ab.
Manipulation: Es gibt Fake-Bewertungen und Gegenkampagnen.
Nicht jeder Handwerker reagiert gleich: Manche ignorieren Feedback bewusst, z. B. bei vollen Auftragsbüchern, oder arbeiten fast nur über Empfehlungen von Architekten/Planern.
Fazit:
Der Markt diszipliniert Handwerksbetriebe oft effektiver als Handwerkskammern oder DIN-Normen. Wer langfristig erfolgreich sein will, muss ein gutes Qualitätsniveau halten, oder zumindest die Kundenzufriedenheit hochhalten. Betriebe, die aktiv Feedback einholen, professionell darauf reagieren und Mängel schnell beheben, gewinnen dadurch Wettbewerbsvorteile.
ÜBER UNS:
Dieser Artikel stammt von der BAUHERRENreport GmbH. Deren Team bewirtschaftet seit 2012 die Empfehlungsplattform BAUHERREN-PORTAL. Das ist die einzige Qualitätsplattform auf der Basis real durchgeführter Kundenbefragungen für das Baugewerbe und das Handwerk in Deutschland. Diese Webseiten und die dazugehörigen Portale, Blogs, PR-Plattformen sowie das Institut für Qualitätssicherung im Bauwesen GmbH, das die Kundenbefragungen durchführt, werden vertreten vom Geschäftsführer Theo van der Burgt.
Wenn Sie wollen, dass Ihr Handwerksbetrieb von neu zu gewinnenden Kunden und Mitarbeitern auf Anhieb als Qualitätsführer Ihrer Region erkannt wird, lohnt es sich, miteinander ins Gespräch zu kommen.
Bei Interesse an unserem Empfehlungsmarketing für das Bauhandwerk kontaktieren Sie uns bitte unter: 021 31-742 789-0 oder 0172-213 26 02 - Mail: [email protected]

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