Darum ist das so:
- Über 80–90 % der Kunden beginnen ihre Suche nach Handwerkern online (Google-Suche, oft mit Ortszusatz wie „Elektriker in [Stadt]“). Wer dort nicht sichtbar ist, wird gar nicht erst wahrgenommen – auch bei guter Mund-zu-Mund-Propaganda.
- Laut Bitkom-Studien haben fast alle Betriebe (94 %) eine Website, über die Hälfte nutzt Social Media (56 %, steigende Tendenz), und viele sind in Verzeichnissen und auf Bewertungsplattformen aktiv. Die Digitalisierung schreitet voran, aber kleine Betriebe hinken oft hinterher.
- Digitale Präsenz hilft nicht nur bei Kunden, sondern auch beim Fachkräftemangel: Junge Talente und Gesellen recherchieren potenzielle Arbeitgeber online. Ein moderner Auftritt mit Einblicken in den Betrieb, das Team und Projekte macht den Betrieb attraktiver.
Betriebe mit guter digitaler Sichtbarkeit berichten von mehr Anfragen, besserer Auslastung und der Möglichkeit, sich Kunden und Mitarbeiter eher aussuchen zu können.
Die wichtigsten Bausteine einer starken digitalen Präsenz:
- Google Business Profile (früher Google My Business):
Das Must-have für lokale Handwerker. Vollständig gepflegt (Fotos, Leistungen, Öffnungszeiten, schnelle Antworten auf Bewertungen) sorgt für Top-Platzierungen in der lokalen Suche und Maps.
- Professionelle, mobile Website:
Als digitale Visitenkarte: Klare Leistungsseiten, echte Vorher-Nachher-Fotos, Referenzen, Kontaktformular und regionale Keywords (z. B. „Tischler München“). Sie sollte schnell laden und vertrauensbildend wirken.
- Social Media:
Besonders Instagram und Facebook (auch TikTok für Prozess-Videos) eignen sich hervorragend für Handwerk. Zeigen Sie echte Baustellen, Fertigprojekte, Team-Einblicke und Tipps. Viele Betriebe posten regelmäßig und nutzen lokale Communities (z. B. Nebenan.de).
- Bewertungen & Reputation:
Aktiv um positive Google-Rezensionen bitten. Sie wirken wie digitale Mundpropaganda und beeinflussen Rankings stark.
- Weitere Ergänzungen:
Lokales SEO, ggf. Online-Terminbuchung, einfache digitale Angebots- und Rechnungsprozesse sowie gezielte und nicht teure Werbeanzeigen.
Praktischer Einstieg:
- Minimal-Viable-Strategie:
Zuerst Google Business Profile optimieren + Website auf Vordermann bringen. Dann eine Plattform (z. B. Instagram) mit 2–4 Posts pro Woche bespielen.
- Qualität vor Quantität:
Authentische Inhalte (keine Stockfotos) funktionieren am besten.
- Viele Handwerksbetriebe starten mit externer Unterstützung:
Agenturen oder Handwerkskammer-Angebote. Sie sehen dann nach 6–12 Monaten klare Ergebnisse.
Fazit:
Wer heute als Handwerksbetrieb digital unsichtbar bleibt, verschenkt Aufträge und Talente an die Konkurrenz. Eine durchdachte Präsenz verstärkt die traditionellen Stärken wie Qualität und Vertrauen und sichert die Zukunft des Betriebes.
ÜBER UNS:
Dieser Artikel stammt von der BAUHERRENreport GmbH. Deren Team bewirtschaftet seit 2012 die Empfehlungsplattform BAUHERREN-PORTAL. Das ist die einzige Qualitätsplattform auf der Basis real durchgeführter Kundenbefragungen für das Baugewerbe und das Handwerk in Deutschland. Diese Webseiten und die dazugehörigen Portale, Blogs, PR-Plattformen sowie das Institut für Qualitätssicherung im Bauwesen GmbH, das die Kundenbefragungen durchführt, werden vertreten vom Geschäftsführer Theo van der Burgt.
Wenn Sie wollen, dass Ihr Handwerksbetrieb von neu zu gewinnenden Kunden und Mitarbeitern auf Anhieb als Qualitätsführer Ihrer Region erkannt wird, lohnt es sich, miteinander ins Gespräch zu kommen.
Bei Interesse an unserem Empfehlungsmarketing für das Bauhandwerk kontaktieren Sie uns bitte unter: 021 31-742 789-0 oder 0172-213 26 02 - Mail: [email protected].

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