Das Internet und die sozialen Medien verschieben die Machtverhältnisse im Handwerk

1. Kunden vs. Betriebe: Transparenz schlägt Mundpropaganda

 

Früher basierte der Erfolg eines Handwerksbetriebs vor allem auf regionaler Mundpropaganda und traditionellen Empfehlungen. Heute haben Kundinnen und Kunden durch Plattformen, Bewertungsportale und soziale Medien deutlich mehr Transparenz.

 

  • Sichtbarkeit von Qualität:

Vorher-Nachher-Bilder auf Instagram oder kurze Video-Clips auf TikTok zeigen ehrliche Handwerkskunst oder entlarven Pfusch.

 

  • Macht der Bewertungen:

Eine Handvoll schlechter Google-Bewertungen kann etablierten Betrieben spürbar schaden, während junge, agile Betriebe schnell Vertrauen aufbauen können.

 

Der Gegentrend: Der anhaltende Fachkräftemangel relativiert diese Macht wieder. Gute Handwerker sind so ausgebucht, dass oft der Betrieb entscheidet, welche Aufträge er überhaupt annimmt.

 

2. Arbeitgeber vs. Fachkräfte: Der Kampf um die besten Köpfe

 

Die größte Verschiebung findet beim Thema Recruiting statt. Traditionelle Stellenanzeigen in der Lokalzeitung funktionieren kaum noch.

 

  • Sichtbarkeit von Handwerks-Influencern:

Einzelne Handwerkerinnen und Handwerker bauen sich eine eigene Reichweite auf und zeigen den Arbeitsalltag ungeschönt. Das macht sie als Fachbetriebe ungemein begehrt.

 

  • Betriebe müssen sich bewerben:

Heute werben Betriebe auf Instagram und TikTok um Auszubildende und Gesellen, nicht mehr umgekehrt. Arbeitsbedingungen, Unternehmenskultur und moderne Ausrüstung stehen plötzlich im Rampenlicht.

 

3. Kleine Betriebe vs. Große Platzhirsche

 

Früher hatten große Betriebe mit riesigen Marketingbudgets einen uneinholbaren Vorteil. Soziale Medien haben den Zugang zu Kunden und Talenten demokratisiert:

 

  • Ein Ein-Personen- oder Kleinbetrieb mit kreativem Social-Media-Auftritt kann heute eine höhere Reichweite erzielen als ein traditionsreicher Großbetrieb ohne digitale Präsenz.
  • Direktvertrieb & Eigenmarken: Viele Handwerker nutzen Social Media, um eigene Produkte (z. B. maßgefertigte Möbel, Spezialwerkzeug oder Merch) ohne Zwischenhändler direkt zu vertreiben.

ÜBER UNS:

 

Dieser Artikel stammt von der BAUHERRENreport GmbH. Deren Team bewirtschaftet seit 2012 die Empfehlungsplattform BAUHERREN-PORTAL. Das ist die einzige Qualitätsplattform auf der Basis real durchgeführter Kundenbefragungen für das Baugewerbe und das Handwerk in Deutschland. Diese Webseiten und die dazugehörigen Portale, Blogs, PR-Plattformen sowie das Institut für Qualitätssicherung im Bauwesen GmbH, das die Kundenbefragungen durchführt, werden vertreten vom Geschäftsführer Theo van der Burgt.

 

Wenn Sie wollen, dass Ihr Handwerksbetrieb von neu zu gewinnenden Kunden und Mitarbeitern auf Anhieb als Qualitätsführer Ihrer Region erkannt wird, lohnt es sich, miteinander ins Gespräch zu kommen.

 

 

Bei Interesse an unserem Empfehlungsmarketing für das Bauhandwerk kontaktieren Sie uns bitte unter: 021 31-742 789-0 oder 0172-213 26 02 - Mail: [email protected].

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