Die Ursachen im Überblick
- Demografischer Wandel:
Die geburtenstarken Jahrgänge ("Babyboomer") gehen nach und nach in Rente, während viel zu wenig junge Menschen nachrücken.
- Akademisierungstrend:
Jahrelang galt der Weg über Gymnasium und Studium als das Wunschergebnis für Schulabgänger. Die klassische Ausbildung im Handwerk hatte im gesellschaftlichen Ansehen lange Zeit das Nachsehen.
- Arbeitsbedingungen & Vergütung:
Auch wenn die Löhne im Handwerk spürbar steigen, locken Industrie und Dienstleistungssektor oft noch mit attraktiveren Arbeitszeiten, Homeoffice-Optionen und körperlich weniger belasten Tätigkeiten.
Die Folgen für Betriebe und Kunden
Auftragsstopp trotz voller Auftragsbücher:
Viele Betriebe müssen Aufträge ablehnen oder Wartezeiten von mehreren Monaten ausrufen; nicht, weil das Material fehlt, sondern weil schlicht die Hände fehlen, um die Arbeit auszuführen.
Hohe Belastung für Bestandsteams:
Das verbleibende Personal muss die Arbeit auffangen, was zu Überstunden und im schlimmsten Fall zu einem höheren Krankenstand führt.
Erschwerte Unternehmensnachfolge:
Viele Inhaber finden schlichtweg niemanden, der den Betrieb übernimmt, wenn sie in den Ruhestand gehen wollen.
Wie fortschrittliche Betriebe umdenken
Viele Handwerksbetriebe gehen heute völlig neue Wege, um als Arbeitgeber attraktiv zu sein:
- Moderne Benefits:
Einführung der 4-Tage-Woche (bei vollem Lohnausgleich), digitale Zeiterfassung und topmoderne Werkzeuge/Fahrzeuge.
- Social-Media-Recruiting:
Statt klassischer Zeitungsanzeigen setzen Betriebe auf Nahbarkeit und Authentizität auf Plattformen wie Instagram, TikTok oder LinkedIn.
- Investition in Ausbildung & Kultur:
Wer heute gute Leute will, muss sie oft selbst ausbilden und eine Wertschätzungs- und Wohlfühlkultur schaffen, die Mitarbeiter langfristig bindet.
ÜBER UNS:
Dieser Artikel stammt von der BAUHERRENreport GmbH. Deren Team bewirtschaftet seit 2012 die Empfehlungsplattform BAUHERREN-PORTAL. Das ist die einzige Qualitätsplattform auf der Basis real durchgeführter Kundenbefragungen für das Baugewerbe und das Handwerk in Deutschland. Diese Webseiten und die dazugehörigen Portale, Blogs, PR-Plattformen sowie das Institut für Qualitätssicherung im Bauwesen GmbH, das die Kundenbefragungen durchführt, werden vertreten vom Geschäftsführer Theo van der Burgt.
Wenn Sie wollen, dass Ihr Handwerksbetrieb von neu zu gewinnenden Kunden und Mitarbeitern auf Anhieb als Qualitätsführer Ihrer Region erkannt wird, lohnt es sich, miteinander ins Gespräch zu kommen.
Bei Interesse an unserem Empfehlungsmarketing für das Bauhandwerk kontaktieren Sie uns bitte unter: 021 31-742 789-0 oder 0172-213 26 02 - Mail: [email protected].

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